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Happy Birthday!!

Ja es ist wieder soweit – ein weiteres Jahr ist vorbei. Bits, Bytes and my 5 cents wird schon ganze 2 Jahre alt!!
In der Zwischenzeit und nach den 2 Jahren haben sich nicht nur viele Artikel eingefunden, es kamen auch immer mehr Leser und dadurch auch die eine oder andere interessante Diskussionen dazu ­čÖé

Dieses Blog habe ich vor zwei Jahren gegr├╝ndet, um ├╝ber t├Ągliche Probleme und Situationen aus meine t├Ąglichen Leben als Informatiker zu berichten. Zu Beginn waren meine Beitr├Ąge noch haupts├Ąchlich ├╝ber Windows und haben sich dann immer mehr und mehr zu den Themen Linux und OpenSource entwickelt. Und besonders seid ich auch auf der Arbeit dem Linux / Unix-Team unterstellt bin, werden Windows-Probleme immer rarer, was ich aber nicht als besonders schlimm befinde ­čÖé

Nun bleibt mir nicht mehr viel ├╝brig als euch f├╝r eure Treue und Unterst├╝tzung zu danken und mich auf viele weitere erfolgreiche Jahre mit euch zu freuen!!

Gedanken zu IPv4 / IPv6

IPv4 steht f├╝r Internet Protocol Version 4 und ist unser aktuelles Internet Protokoll.

In IPv4 sind Adressen, wie sie jeder technisch versiertere User t├Ąglich braucht. Sie bestehen aus 32 Bit und werden in 4er Bl├Âcke zu je 8 Bit unterteilt.

Diese 8 Bit sind dann auch der Grund wieso jedes der 4 Bl├Âcke nur eine Zahl von 0 bis 255 beinhalten kann .

Doch in diesen insgesamt 32 Bit liegt auch das Problem. Dadurch lassen sich gerade mal 4’294’967’296 IP Adressen abbilden und diese sind auch bald schon alle Verbraucht…

Laut Sch├Ątzungen werden im Jahre 2010 die letzten IPv4 Adressen vergeben und dann ein Jahr sp├Ąter schlussendlich IPv6 Adressen verteilt.

IPv6, gerne auch Internet Protocol next Generation genannt, besteht aus 128 Bit Adressen und kann damit etwa 340┬áSextillionen Adressen verwalten. Dadurch muss nicht mehr mit ├Âffentlichen und privaten Adressen gearbeitet werden, sondern jedes Ger├Ąt k├Ânnte seine eigene feste IP haben, wodurch DHCP Dienste im Grunde genommen ├╝berfl├╝ssig werden.

Eine IPv6 Adresse kann etwa wie folgt aussehen

1
2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7347.

Ich mache mir jedoch ein bisschen Sorgen, wie man sich so eine IP merken soll. Denn wie oft kam es bei Arbeiten im Netzwerk vor, dass man kurz eine IP Adresse merken oder aufschreiben muss. Bei 32 Bit war das ja einfach, doch bei 128 Bit…?

Weiter frage ich mich, wie lange es dauern wird, bis auch der Bereich von IPv6 Adressen zu klein wird… Und was dann? Kommt dann IPv8 mit 1024 Bit und IP Adressen im 100 stelligen Bereich? Und wie sieht dann IPv10 erst aus?

Wo f├╝hrt das nur hin…

Mobiles B├╝ro: einfach und anspruchslos

Seit l├Ąngerem bin ich schon auf der Suche nach einem passenden Groupware-Tool. Diese sollte anspruchslos sein und auf einem simplen FTP-Server rennen!
Als Funktionen ben├Âtige ich die M├Âglichkeit Aufgaben zu planen, Notizen schreiben, gearbeitete Zeit aufzuzeichnen und in einer brauchbaren Form als Statistik auszugeben.

Als erstes bin ich auf PHProject gestossen. Damit habe ich dann auch eine Zeit lang gearbeitet, doch leider haben mich kleine Fehler, das schlichte Design und die ein bisschen ├╝berf├╝llte und un├╝bersichtliche ├ťbersicht immer gest├Ârt.

Mit der Zeit habe ich die Groupware immer weniger benutzt und das Projekt ist mehr oder weniger in Vergessenheit geraten.

Doch dann bin ich ├╝ber ein Artikel im Planet gestolpert. Dabei wurden mehrere Groupwares angesprochen. Diese habe ich auch gleich ausprobiert.

Leider aber wollten die meisten der Groupwares nicht meinen anspr├╝chen gen├╝gen oder sich nicht mit PHP und MySQL begn├╝gen. Bis auf eines: OpenGoo!

Obwohl es ein bisschen langsam ist und sehr sehr oft einen Error liefert (was aber auch am Server liegen kann) bin ich sehr zufrieden damit, da es sehr ├╝bersichtlich ist und meine geforderten Funktionen erf├╝llt.

Dadurch will ich es hier kurz vorstellen:

Die Anforderungen sind sehr simpel: PHP und MySQL.

Die ganzen Aufgaben, Task, Notes etc sind in sogenannte Workspaces organisiert. So kann man z.B. eine Workspace f├╝r Privat und eine f├╝r die Arbeit erstellen. Wenn man eine Workspace anw├Ąhlt, werden auch nur diese Aufgaben angezeigt. Weiter hat man auch die M├Âglichkeit einzelne User f├╝r Workspaces zu berechtigen.

Ein weiteres gutes Feature ist auch, dass man f├╝r Task einen Zeitbutton hat, welcher automatisch die gearbeitete Zeit misst.

Sehr n├╝tzlich ist auch die Versionskontrolle f├╝r hochgeladene Files. Man hat die M├Âglichkeit jedes Update eines Files mit einem Kommentar zu versehen, so dass man sp├Ąter genau nachvollziehen kann, wann was ge├Ąndert wurde.

Alles in allem trifft es meine Vorstellungen sehr genau ­čÖé

Biometrischer Pass schon in 2010?

Gestern, am Tag der Informatik, ist mir ein Plakat vom CCC aufgefallen: Biometrischer Pass schon in 2010.

Ich war geschockt, da ich eigentlich der Meinung war, so tief w├╝rde die Schweiz nie sinken! Aber so wie es aussieht, ist wirklich ein Biometrischer Pass geplant, wie schweizerpass.ch weiss:

„Zus├Ątzlich zu den bisher im Pass enthaltenen Daten zur Person wird auf dem Chip ein digitales Foto im jpeg-Format abgespeichert, das mit dem im Pass abgebildeten identisch ist. In naher Zukunft, sollen gem├Ąss den Standards der Europ├Ąischen Union P├Ąsse ausgestellt werden, die dar├╝ber hinaus auch zwei Fingerabdr├╝cke enthalten.“

So weit sind wir also schon! Heute der Biometrische Pass, morgen die Datenspeicherung, dann der Bundestrojaner und ├╝bermorgen die totale ├ťberwachung! Wir eifenrn gerade Deutschland nacht…. Doch ist es wirklich dass was wir wollen? Ist das wirklich notwendig? Seit die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland eingef├╝hrt wurde, wurde noch nicht ein potentioneller Gef├Ąhrlicher entdeckt oder ├╝berf├╝hrt. F├╝r G├Ąrtner, Bauarbeiter etc ist der Biometrische Pass ein schlechtes Kapitel. Beim Erstellen des Passes werden die besten Fingerabdr├╝cke genommen. Beim Einreisen in die USA werden die Fingerabdr├╝cke wieder genommen und mit denen im Pass verglichen. Da die Finger eines Handwerkers aber grosser Belastung ausgesetzt sind, stimmen ein Grossteil der Vergleiche nicht ├╝berein, und die betroffene Person wird in ein Nebenraum gef├╝hrt, da es ja anscheinend nicht ihr Pass ist…

Ein weiteres Problem dr├Ąngt uns die EU auf! Die Biometrischen Daten m├╝ssen vom Bunde zentral gespeichert werden und andere L├Ąnder m├╝ssen uneingeschr├Ąnkten Zugriff darauf erhalten! D.h. jedes verdammte scheiss Land (sorry f├╝r die Ausdrucksweise) welches in der EU ist, hat Zugriff auf vertrauliche und private Daten von Schweizer B├╝rgern!

All das nehmen wir in Kauf, wenn wir den Biometrischen Pass aktzeptieren! Und das darf nicht geschehen!

Wir m├╝ssen uns fragen, ob wir f├╝r unsere „Sicherheit“ wirklich unser letztes St├╝cken Privatsf├Ąhre aufgeben wollen?

Wer das Buch 1984 gelesen hat, weiss was totale Kontrolle heisst, und auf diesem Weg befinden wir uns zur Zeit!

Immer noch nicht ├╝berzeugt?

Dann schaue mal hier rein!

Was kann der normale B├╝rger tun?

Er kann das Referendum unterst├╝tzen! Bis zum 2.10. m├╝ssen 50’000 Unterschriften her! Gut die H├Ąlfte gibt es schon! Wenn auch du nicht nur tatenlos zusehen willst, wie unsere Welt immer mehr kontrolliert wird, dann drucke dieses Formular aus, suche dir 5 Stimmberechtigte uns sende das Formular an die angegebene Adresse! Die Schweiz wird dir danken

Weiter Links und Quellen:

freiheitskampagne

humanrights.ch

Kontrolle muss sein!

Sicherheitswahn

NZZ Biometrischer Pass

kein hans.muster?

Wie fr├╝her schon berichtet, hat ICANN ja beschlossen die Anzahl der Top Level Domains zu erh├Âhen, indem man die Endungen von URL frei w├Ąhlbar macht.

Jedoch kann man davon ausgehen, dass dieser Entscheid keine weitgehenden Auswirkungen haben wird, das es f├╝r einen Privat User nur schwer m├Âglich sein wird, die hohen Preise f├╝r eine solche Endung zu bezahlen. Die einzigen, welche sich spezielle Top Level Domains leisten k├Ânnen, werden Grossunternehmen wie Google, IBM, Microsoft etc sein.

Eine solche ├ťberflutung und Un├╝besrsichtlichkeit wie anfangs bef├╝rchtet wird wahrscheindlich nicht entstehen!

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