Posts Tagged ‘Ubuntu’

Zugriffsbeschränkung von Hobbit umgehen

Posted in Monitoring, Ubuntu on Februar 19th, 2010 by Patrick – 2 Comments

Seit dem letzten Update von Hobbit hat auch ein neues Feature Einzug gehalten.
Bei der Installation von Hobbit über die Konsole wird man nach einer oder mehreren IP Adressen gefragt, welche Zugriff auf das Webinterface von Hobbit erhalten sollen.

Für mich ist das insofern ein Problem, da ich nicht immer vorhersagen kann, welche IP Adresse ich gerade haben werde, wenn ich den Status meiner Server abfragen will.
Also habe ich mit allem Möglichen versucht, mir Zugriff zu verschaffen. Leider lässt sich weder Regex, noch ein ganzer IP-Range definieren.

Eine Möglichkeit, trotzdem von überall Zugriff zu erhalten, wäre gewesen, einfach eine ältere Version von Hobbit zu verwenden, wo dieses “Feature” noch nicht implementiert ist! Doch das ist auch nicht die beste Lösung.
Leider wollte auch das Internet nichts sinnvolles ausspucken; anscheinend bin ich der Einzige mit diesem Problem…

Schlussendlich, beim ziellosen durchstöbern der Hobbit-Konfigurationsfiles bin ich auf die Datei hobbit im Ordner /etc/apache2/conf.d/ gestossen!
Darin gibt es drei Mal folgenden Eintrag:

1
Allow from localhost ::1/128

Diese gilt es nur abzuändern in:

1
Allow from all

und dann Apache neustarten:

2
sudo /etc/init.d/apache2 restart

und schon ist dieses Problem aus der Welt geschaffen.
Von jetzt an komme ich von überall auf meinen Hobbitserver, egal welche IP ich habe :)

9.04 steht vor der Tür

Posted in 9.04 on April 20th, 2009 by Patrick – 7 Comments

Bald ist es soweit, nur noch wenige Tage, dann ist Ubuntu 9.04 in der Finalen Version verfügbar.

Zu den besten Neuerungen aus meiner Sicht zählt klar die verbesserte Bootzeit! Auch wurden neue Benachrichtigungen für Updates etc eingeführt.

Weiter ist der Kernel 2.6.28.8, Gnome 2.26, KDE 4.2.1, OpenOffice 3.0.1 und ein angeblich optisch aufgebesserter Loginscreen vorhanden.

Doch sind das genug Gründe für einen Wechsel?

Ubuntu 9.04 - Wirst du wechseln?

Ergebnisse

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Ich für meinen Teil, werde wechseln :-)

Pentest – Sicherheit im eigenen Netzwerk

Posted in 8.10, Netzwerk, Ruby on März 25th, 2009 by Patrick – Kommentare deaktiviert

Pentest oder auch Penetration-Test sind Sicherheitstest, wo ein Hacker, mit dem Einverständnis des Opfers versucht in ein Firmennetzwerk einzudringen.

Einer Firma hilft ein solcher Test zum Bestätigen, dass das eigenen Netzwerk (fast) sicher ist oder um eben Sicherheitslücken aufzudecken.

Jedoch hat nicht jeder das Wissen oder das Geld um einen solchen Test durchzuführen, doch Sicherheit sollte jeder geniessen können. Um dieses Problem auszuhebeln gibt es fix fertige Scanner, welche ein komplettes Netzwerk auf die neusten Exploits prüfen.

Welche Lücken gibt es?

Einer der besten dieser Scanner ist Nessus. Dieser ist in einer gratis Version verfügbar. Der Scanner erhält nach einer Gratis-Registrierung alle 24 Stunden die neusten Exploits und Sicherheitslücken und kann diese bei einem neuen Scan auch gleich einsetzen.

Nessus gibt es als Server und als Client. Man hat somit auch die Möglichkeit Nessus auf einem Server zu installieren und sich dann mit dem Client darauf einzuloggen.

Für die Installation habe ich ein kleines Script erstellt, welches alle Vorgänge beinahe automatisch durchführt. Oder man führt die folgenden Schritte aus:

Zuerst müssen wir Nessus installieren:

sudo apt-get install nessus nessusd

Nun müssen wir einen User hinzufügen:

sudo nessus-adduser

Hier muss man einen Usernamen eingeben, mit welchem man sich auf dem Nessus-Server einloggt. Bei Authentication kann man einfach ENTER drücken. Nach der Eingabe des Passwortes werden die Regeln definiert. Hier kann man getrost die Standardeinstellungen stehen lassen und nach einer kurzen Wartezeit mit Strg + D die Konfiguration abschliessen.
Damit man immer die aktuellen Exploits erhält, muss man sich gratis registrieren. Dies kann man hier machen: http://www.nessus.org/plugins/index.php?view=register

nessus-fetch --register $code

Nun kann man seine Plugins updaten:

sudo nessus-update-plugins

und schlussendlich den Server starten:

sudo /etc/init.d/nessusd start

Nun fügen wir noch einen Eintrag hinzu, damit der Server beim Starten des PC automatisch auch startet:

sudo update-rc.d nessusd defaults

Nun können wir Nessus starten. Das starten dauert ein bisschen, da neben dem laden aller Plugins auch noch die neusten runtergeladen werden:

nessus

Nun haben wir Nessus installiert. Doch nach einem Scan wissen wir erst, wo es eine Lücke gibt, nicht aber wie man sie ausnutzt.

Dazu haben wir das Metasploit Framework.

Die Exploits

Leider ist Metasploit nicht auf den Packetservern verfügbar. Deshalb muss man sich die Installation von hier besorgen.

Zur Installation kann man wieder mein Script verwenden oder folgende Anleitung verwenden.

Zuerst brauchen wir das aktuelle Framework. Dieses ist gepackt in einem Archiv also müssen wir zuerst entpacken:

tar -xzf framework-*

Da Metasploit auf Ruby basiert, brauchen wir noch den passenden Ruby-Hintergrund:

sudo apt-get install ruby libruby libgtk2-ruby libglade2-ruby libopenssl-ruby -y sqlite3*

Nun erstellen wir einen Ordner:

sudo mkdir /opt/metasploit

Und verschieben unsere Daten in den Ordner:

sudo mv framework-X.X/* /opt/metasploit/

Das Framework selbst gibt es als GUI, Webservice oder Konsole. Aufgerufen werden diese mit folgenden Befehlen:

/opt/metasploit/msfgui
/opt/metasploit/msfweb
sudo /opt/metasploit/msfconsole

Der Server ist dann unter der URL http://localhost:55555 verfügbar. Es ist jedoch empfohlen, die Konsole zu verwenden, da nur da alle Funktionen verfügbar sind.

Wie es nun weiter geht, dass muss jeder selbst raus finden, da sogenannte “Hack-Anleitungen” (ob für gute oder schlechte Zwecke) illegal sind. Ich weiss nicht einmal, ob es erlaubt ist die folgenden zwei Links zu posten:

Tutorial Part 1: http://www.ethicalhacker.net/content/view/227/24/
Tutorial Part 2: http://www.ethicalhacker.net/content/view/238/24/

eigenens Monitoring mit Postfix und Cron-Job

Posted in Monitoring on Januar 5th, 2009 by Patrick – 5 Comments

Im Internet findet man viele verschiedene Programme und Tools für Monitoring von Servern und Clients. Jedoch sind diese immer sehr umfangreich und komplex und bringen in meinen Augen zuviel mit, was man / ich nicht brauche.

Alles was ich möchte, ist eine Software oder ein Dienst für einen Linux (Ubuntu)-Server, der mir, im Falle eines Ausfalls, eine eMail schickt. Und für das eine komplexe Software wie Nagios zu installieren, finde ich sinnlos.

Also habe ich mir selbst überlegt, wie ich das lösen könnte. Ich habe mir dazu die Software postfix und mailx geladen und installiert.

Postfix ist eine Mail-Software für Linux und mailx brauche ich, um über die Konsole eMails mittels Postfix zu versenden.

Installation

Die Installation ist schnell gemacht, jedoch ist es von Vorteil, wenn man sich ein bisschen auskennt, da die Konfiguration viele Möglichkeiten offen lässt.

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