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Sicher ist sicher dank Cobian

In letzter Zeit habe ich viel Zeit in die Suche nach einer passenden Backup Lösung investiert. Ziel war es, eine verlässliche und stabile Backuplösung für unsere Windows Server zu finden, welche einzelne Daten (welche auch InUse sein können) und eine ganze Datenbank (sowieso InUse) zeitgesteuert sichern und via FTP speichern kann. Ich weiss, das geht auch mit Skripten und einer handvoll Extratools, doch wollte ich eine fertige Lösung, welche nicht nur Full- und Differential-Backups beherrscht, sondern auch gleich Zeitgesteuert arbeitet und die eigenen Backups nach einer bestimmten Zeit wieder aufräumt.
Und genau da bin ich auf Cobian gestossen.

Wer ist Cobian?

Cobian Backup is a multi-threaded program that can be used to schedule and backup your files and directories from their original location to other directories/drives in the same computer or other computer in your network. FTP backup is also supported in both directions (download and upload).

Cobian Backup exists in two different versions: application and service. The program uses very few resources and can be running on the background on your system, checking your backup schedule and executing your backups when necessary.

Cobian Backup is not an usual backup application: it only copies your files and folders in original or compressed mode to other destination, creating a security copy as a result. So Cobian Backup can be better described as a “Scheduler for security copies”. Cobian Backup supports several methods of compression and strong encryption.

Die Vorteile

Cobian ist also eine Software, womit Zeitgesteuert Dateien und Ordner entweder lokal oder im ganzen Netzwerk inklusive FTP gesichert werden können. Dabei gibt es die Software in zwei Laufarten, als Applikation oder als Service, was in meinem Fall natürlich noch ein grosses Plus ist. Da das Backup als Service ausgeführt wird, muss nicht immer ein Benutzer eingeloggt sein, damit ein Backup von statten geht.

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Acer Aspire One mit Skype

Nachdem ich es endlich geschafft habe, das Acer Aspire One wieder auf den System zurück zu setzen, hatte ich noch die ehrenvolle Aufgabe wieder Skype aufzuspielen. Wieso auch immer dies nicht gleich Standardmässig installiert ist, will hier nicht diskutieren.

Zuerst habe ich das Installieren normal über RPM / Yum versucht. Dazu habe ich von Skype das passende Packet runtergeladen und installiert: Alles klapt ohne Probleme!

Nur nach dem Starten bekam ich ein Fehler:

skype: /usr/lib/libstdc++.so.6: version `GLIBCXX_3.4.9' not found (required by skype)

Zum Glück habe ich aber gestern noch den Support von Acer angeschrieben, ob wirklich alle Software-Pakete aus dem Support-Bereich gelöscht wurden.
Die Antwort von heute Mittag:

Die Treiber und Anwendungen befinden sich auf dem FTP-Server, welchen Sie direkt unter folgendem Link erreichen können:
ftp://ftp.support.acer-euro.com/netbook/aspire_one_150/linux/

Und tatsächlich, darin findet man ein Skype.sh.zip. Darin befindet sich ein Bash-Script, welches nicht nur Skype installiert, sondern auch gleich ein Shortcut auf dem Desktop anlegt – Gut gemacht Acer!

WordPress in der Schweiz: Wordcamp

Ich habe es zwar nie explizit erwähnt, aber anhand der vorgestellten Plugins, dem Layout oder einem Blick in den Code, konnte man erkennen, dass auch dieser Blog mit der allseits beliebten und (von mir manchmal auch) verhassten Opensource-Software WordPress läuft.

Mit dem Start dieses Blogs vor nun bald drei Jahren, hatte ich auch meinen ersten Kontakt mit der Bloglösung, welcher von einer grossen und starken Community getrieben und weiterentwickelt wird.
Doch obwohl ich nun schon seit so langer Zeit aktiv und beinahe täglich mit dieser Anwendung arbeite, konnte ich nie wirklich in die Community einsteigen. Sei das nun auf Grund mangelndem Interesse, zu wenig Zeit oder fehlende Möglichkeiten, lasse ich hier bewusst offen.
Auch wenn ich nun so auf die vergangene Zeit zurückblicke, so war ich mir der enormen Community hinter diesem Projekt gar nie bewusst. Die Updates, Plugin oder Themes waren einfach da und funktionierten…

Doch nun möchte ich das gerne ändern, und bin dank Stefan auch gleich auf eine Möglichkeit aufmerksam geworden:

Das Wordcamp ist eine kleinere Versammlung von WordPress-Interessenten und -Bloggern welche für einen Tag zusammenkommen um über WordPress zu reden und diskutieren.
Zusätzlich gibt es auch für alle Willigen die Möglichkeit eine Session von etwa einer Stunde abzuhalten. Auch wenn die Agenda zur Zeit noch sehr schwach bestückt ist, ist ja noch genug Zeit für Freiwillige 🙂

Eine eigene Session liegt bei mir dieses Jahr leider nicht drin. Es fehlt mir neben einem Thema aktuell auch schwer an Vorbereitungszeit…

Angemeldet haben sich auf jeden Fall schon ein paar und ich werde auch da sein als Zuhörer – wenn das also kein Grund ist, zum auch kommen 😉

Doch Achtung: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt (…doch keine Ahnung auf wie viel).

Würde mich freuen, auch jemanden von euch dort zu treffen!

Installation von Moodle unter Debian

moodle_Logo

Moodle ist eine Lernplattform auf Basis von Opensource, welche bereits an einigen Schulen eingesetzt und komplett in den Unterricht integriert wurde.
So können darüber Dokumente von Schüler und Lehrer hochgeladen und anderen zur Verfügung gestellt und Wikis eingerichtet werden. Oder es können gleich ganze Tests aus einem Fragenpool zusammengestellt werden und diese dann auch mehr oder weniger automatisch vom System korrigieren lassen.

Vor kurzem habe ich auch versucht auf einem Debian Server die Lernplattform zu installieren, und war angenehm überrascht: Es gibt sogar ein Eintrag in den Paketquellen!

Also einfach mal dieses Paket installieren und schauen was passiert:

apt-get update
apt-get install moodle

Leider gab es bei mir einige Probleme bei der automatischen Installation und Konfiguration von MySQL, weshalb ich das Paket zuerst alleine und erst dann Moodle installieren konnte:

apt-get update
apt-get install mysql-server
apt-get install moodle

Während der Installation muss man ein paar Fragen zu URL und mehr beantworten. Ich habe mich dabei meist auf die Vorgaben verlassen – ein Fehler wie sich später zeigen wird.

Nachdem die Installation durchgelaufen war habe ich versucht das ganze aufzurufen, jedoch meldete sich nur ein leerer Apache2.
Also habe ich mich auf die Suche nach einem Virtualhost-File gemacht und wurde unter /etc/moodle/apache.vhost.conf fündig. Diese Datei habe ich an den passenden Ort kopiert:

cp  /etc/moodle/apache.vhost.conf /etc/apache2/sites-available/
mv apache.vhost.conf moodle

Dann habe ich auch gleich noch den Default-Virtualhost von Apache2 de- und mein neuer aktiviert:

a2dissite 000-default
a2ensite moodle
/etc/init.d/apache2 restart

Dann musste ich mich noch mit der Konfigurationsdatei von Apache befassen, welche Moodle mitliefert.
Diese verbietet standardmässig den Zugriff von allem ausser localhost, was für meinen Fall nicht sehr hilfreich ist. Also musste ich die Datei /etc/moodle/apache.conf wie folgt anpassen:

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Session Hijacking mit Firefox

Session Hijacking ist ein Vorgang um sich als Angreifer in eine bereits aufgebaute und authentifizierte Session einzuschleusen und diese zu nutzen.
Dazu muss man wissen, wie eine solche Session aufgebaut wird:

Die aufgebaute Session wird dabei im Normalfall anhand einer ID überprüft. Wenn nun aber ein Angreifer diese ID weiss, so kann er problemlos die bereits autorisierte Session übernehmen und darin interagieren.

Die meisten werden das Problem nun bereits erkannt haben; geht diese Autorisierung ohne Verschlüsselung von statten, so kann jeder der im gleichen Netzwerk sitzt und „hinhört“, die Session-ID abfangen und für seine eigenen Zwecke missbrauchen.

Auf der Toorcon 12 hatte Eric Butler einen Vortrag gehalten, worin er sein Firefox-Plugin firesheep vorstellt. Dieses hat zum Zweck, im aktuellen Netzwerk nach Session-IDs von Facebook, Twitter und anderen unverschlüsselten Webdiensten Ausschau zu halten und diese bei einem Treffer zu speichern.
Ganz nett dabei, die gefundenen Session werden direkt mit dem Anzeigebild vom jeweiligen Dienst ergänzt und können mit einem Doppelklick übernommen werden.

Eric möchte damit aufzeigen, wie gefährlich es ist, wenn man unverschlüsselte Seiten ansurft und bewirken, dass die Betreiber von Webdiensten ihre Webseiten endlich auf SSL umstellen.

Wie das Plugin im Detail funktioniert, kann in seiner Präsentation nachgelesen werden.

Das Plugin gibt es zur Zeit für Mac und Windows, eine Linux-Version ist laut dem Autor in Arbeit. Damit das Plugin auch problemlos läuft muss vorher aber noch Winpcap installiert werden.

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