Unter Linux gab es während der Informatik Schweizermeisterschaft eine Aufgabe, einen FTP Server zu installieren, über welchen sich ein gegebener Benutzer einloggen kann, und die Dateien im Webordner bearbeiten und ergänzen kann.
Diese Aufgabe lässt sich dabei relativ einfach bewerkstelligen. Als erstes muss man sich für einen der zahlreichen FTP-Server entscheiden. Ich habe mich zuerst an FTPD versucht, konnte diesen jedoch einfach mal so aus dem Kopf nicht konfigurieren, weshalb ich dann auf vsftpd umgestiegen bin.
Dieser wird über die Paketquelle installiert:
1 | apt-get install vsftpd |
Danach gilt es die Konfigurationsdatei zu suchen. Typisch unter Debian oder auch Ubuntu ist dabei der Ordner /etc/, in welchem ich auch die passende Datei vsftpd.conf gefunden habe.
Doch bevor spezifische Details eingestellt werden können, muss der Benutzer noch erstellt werden.
Dieser besitzt als Homeverzeichnis den Webordner:
1 | adduser bmftp --home /var/www |
Damit der User nun auch den Webordner verwenden kann, müssen wir diesen noch berechtigen:
1 | usermod -a -G www-data bmftp |
Nun kann der FTP-Server konfiguriert werden.
Dazu müssen zuerst der lokale Benutzer erlaubt werden:
1 | local_enable=YES |
Nun könnte man die Aufgabe theoretisch schon abschliessen, jedoch wären die Sicherheitseinstellungen viel zu schwach…
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