Posts Tagged ‘Linux’

Junior Level Linux Professional

Posted in Ausbildung, LPIC on Juni 24th, 2010 by Patrick – 3 Comments

Vor einer Woche habe ich an der Zertifikatsprüfung für LPI 102 teilgenommen und seid heute weiss ich, dass ich mit 620 von 800 Punkten bestanden habe :)

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Erreichte Punkte: 620
Erforderliche Punktzahl: 500
Status: Pass

Diese Prüfung habe ich, im Vergleich zu LPI 101, als viel einfacher empfunden.
In 102 geht es Hauptsächlich um Shell-Scripting, Cron und X11, wobei das Hauptgewicht in meiner Prüfung klar auf Scripting lag:

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80% Shells, Scripting and Data Management
80% User Interfaces and Desktops
50% Administrative Tasks
80% Essential System Services
78% Networking Fundamentals
66% Security

Vorbereitet habe ich mich neben dem offiziellen Script auch noch mit dem Buch LPIC-1 von Harald Maassen aus dem Galileo Computing Verlag.
Für LPIC 101 habe ich zwar noch ein anderes Buch verwendet, aber wenn ich heute einen Vergleich machen und eines der beiden Bücher empfehlen müsste, so würde ich mich klar für LPIC-1 entscheiden, da es in meinen Augen den Stoff besser abdeckt und realistischere Testfragen vorweisen kann.
Die Testfragen waren sogar teils so realistisch, das sie mit exakt dem Wortlaut an der Zertifizierungsprüfung vorkamen ;)

Mit bestandener LPIC-1 Zertifizierung konnte ich auch gleich das Novell CLA beantragen, da Novell vor etwa einem Jahr gemerkt hat, dass sich die Prüfungsinhalte von CLA mit denen von LPIC-1 überschneiden, und seither jeder mit bestandenem LPIC-1 das Novell CLA geschenkt bekommt.

Nun bleibt nicht mehr viel übrig, als auf meine Zertifikate zu warten und dann auf zu LPIC-2. Und natürlich auch meinem Mitstreiter zu gratulieren :)

Welches ist deine Distribution?

Posted in Linux on Juni 7th, 2010 by Patrick – 41 Comments

Es gibt ja mittlerweile unzählige verschiedene Linux-Distributionen und jeden Tag werden es wieder ein paar mehr.
Ich selbst habe mich im privaten Umfeld für den Desktop Ubuntu verschrieben, da Updates immer sehr schnell verteilt werden und die Repositories immer sehr aktuell sind.
Für Server schwöre ich mittlerweile auf Debian, selten auch Ubuntu Server. Die Repositories von Debian sind zwar nicht immer ganz so aktuell wie die von Ubuntu, jedoch ist das auf einem Server ja überhaupt kein Problem.
Auf der Arbeit benutze ich schon seit beginn Fedora, da all unsere Workstations auf Red Hat basieren. Und für alle RPM-Pakete eine Virtuelle Maschine zu starten, war ich zu faul ;)
Und auf meinem Netbook lief Easy Peasy, aktuell teste ich aber Meego auf Herz und Niere.

Nun das ist so meine Geschichte. :)

Und nun zu euch!
Folgend kannst du die Distributionen auswählen, die du regelmässig verwendest. Interessant wäre auch noch, wieso ausgerechnet diese?

Sollte ich eine vergessen habe, sorry ;)

Paketieren unter Linux

Posted in Fedora, Software on Juni 4th, 2010 by Patrick – 2 Comments

Vorgestern und heute konnte ich mein erstes rpm-Paket erstellen. Da ich so was noch nie gemacht hatte, war es für mich eine gewisse Herausforderung.
Das Ergebnis sollte ein RPM-Paket sein, welches beim Installieren eine Ordnerstruktur anlegt, Files kopiert und danach ein Script ausführt. Beim Deinstallieren soll zuerst ein Script ausgeführt werden und dann die Kopierten Files wieder gelöscht werden.

Für jemand, der das schon ein paar mal gemacht hat, mag das einfach klingen, ich weiss – für mich war es aber alles andere als das ;)

Jedoch, da ich auch schon mal für Windows paketiert habe, kann ich auch gleich einen Vergleich anstellen: Es ist viel unkomplizierter und einfacher unter Linux, wenn das SPEC-File mal steht… wenn :)

Doch nun zum Vorgehen!
Der Kern des Paketieren stellt das Programm rpmbuild und eine selbst erstellte SPEC-Datei dar.
Die SPEC-Datei kann man dabei wie eine Art Anleitung ansehen, wo aufgeschrieben wird, wann was getan werden soll. Anhand dieser Anleitung erstellt rpmbuild dann ein Paket.

Die allgemeine Funktionsweise habe ich mir aus dem Internet angeeignet. Besonders geholfen dabei hat mir diese Anleitung.

Das Problem aber, all diese Anleitungen basieren darauf, dass der Source aus dem Internet nachgeladen wird. Mein Paket musste aber alle Dateien lokal zur Verfügung haben.

Nun die erste Herausforderung: Wie mach ich das?
Nach viel probieren und testen hatte ich endlich eine Lösung… Unter dem Punkt %files werden die Dateien so aufgelistet, wie sie danach beim Zielsystem kopiert werden:

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%files
/opt/itc/bin/soe-rootadd
/opt/itc/bin/soe-updatepubkeys
/opt/itc/prepost/install_post.sh
/opt/itc/prepost/remove_post.sh
/opt/itc/.sshsoe_id

Während dem Erstellen des Paketes mussten die Dateien aber im Ordner ~/rpmbuild/BUILDROOT/Paketname/opt/itc/../ liegen, damit es korrekt in das RPM integriert wird.

Die zweite Herausforderung war das Script: Unter %pre, wo ich auch alle Ordner erstellen liess, konnte ich das Script nicht starten, da zuerst %pre und danach erst %files abgearbeitet wird, wodurch das Script beim Starten noch gar nicht an seinem Platz ist.
Also habe ich es kurzerhand unter %install abgelegt. Doch aus welchem Grund auch immer – da wurde es nie gestartet…
Darauf habe ich ohne noch lange weiterzuprobieren, das Script unter %post abgelegt, welcher nach der Installation abgearbeitet wird.

Das die Dateien dann beim Deinstallieren wieder gelöscht werden, war ein kleines Problem. Einfach alles unter %preun eintragen und gut ist.

Mein SPEC-File sah am Schluss so aus:

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...
%pre
mkdir -p /opt/itc/bin/
mkdir -p /opt/itc/ssh/pubkeys/
mkdir -p /opt/itc/prepost/
 
%post
/opt/itc/bin/install_post.sh
 
%preun
/opt/itc/bin/remove_post.sh
rm -f /opt/itc/bin/soe-rootadd
rm -f /opt/itc/bin/soe-updatepubkeys
rm -f /opt/itc/bin/install_post.sh
rm -f /opt/itc/bin/remove_post.sh
rm -f /opt/itc/.sshsoe_id
 
%prep
%build
%install
%clean
rm -rf $RPM_BUILD_ROOT
 
%files
/opt/itc/bin/soe-rootadd
/opt/itc/bin/soe-updatepubkeys
/opt/itc/prepost/install_post.sh
/opt/itc/prepost/remove_post.sh
/opt/itc/.sshsoe_id

Beim erstellen des Paketes zeigt sich dann die Stärke von Linux. Auf dem 32Bit System, welches ich zur Erstellung verwendet habe, habe ich ohne Probleme mit dem Parameter –target x86_64 ein Paket für 64Bit Systeme erstellt.
Das Begeistert mich deshalb so, denn unter Windows konnte ich auf einem 32Bit-Host auch nur ein Paket für dessen Architektur machen.
Und da ich schon damit gerechnet hatte, für jede Architektur ein eigenes Hostsystem aufzusetzen, war ich umso erfreuter :)

Lernhilfe für LPI 101

Posted in LPIC, Linux on April 14th, 2010 by Patrick – 13 Comments

Soeben bin ich über meine alten Notizen zur Vorbereitung auf LPIC 101 gestossen.
Darin sind neben einer Zusammenfassung von (fast) allen benötigten Befehlen, auch noch jeweils ein paar Sätze zu jedem größeren Thema enthalten.
Vielleicht kann das 35-Seitige Dokument ja auch noch jemand anderem zum erfolgreichen Bestehen der LPI 101 Prüfung helfen :)

Anmerkung: Es handelt sich hier nicht um Braindumps, sondern um eine Zusammenfassung der Materie!!