Schlagwort-Archiv: IPhone

iPhone Tethering am Raspberry Pi

Ich hab es in meinem vorigen Artikel bereits angekündigt, für mein “Hacking in a Box”-Raspberry Pi, welcher bisher nur über WLAN -> LAN Internet hatte, wollte ich wegkommen vom LAN-Anschluss und stattdessen mein iPhone verwenden, da dies ein klein wenig mobiler ist, als ein Router mit Modem…
Das Tethering habe ich als echte Knacknuss erwartet, doch am Schluss ging alles ganz schnell. Als ich das iPhone das erste mal angesteckt hatte, kamen bereits die passenden Einträge:

[  995.268574] ipheth 1-1.2:4.2: Apple iPhone USB Ethernet device attached

Und es tauchte auch sogleich ein Interface eth1 auf, soweit so gut. Doch das Interface wollte einfach keine IP beziehen, trotz meiner Anpassung in der Datei /etc/network/interfaces:

allow-hotplug eth1
iface eth1 inet dhcp

Um es kurz zu machen, das Tethering funktioniert tadellos, sobald das iPhone gemountet wird. Damit das aber klappt, müssen zuerst noch ein paar Zusatzpakete dazu:

sudo apt-get install libimobiledevice-utils gvfs-backends gvfs-bin gvfs-fuse gvfs ipheth-utils ifuse

Wenn die drauf sind, kann das iPhone gemountet werden:

mkdir /media/iPhone
ifuse /media/iPhone

Sobald der letzte Befehl ausgeführt wurde, kann das Interface hochgebracht werden und bekommt auch eine IP:

ifup eth1

Nun wollen wir das ganze noch automatisieren. Dazu machen wir eine Datei /lib/udev/iphoneconnect:

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Notification von Nagios ans iPhone

Auf der Suche nach einer Lösung, wie ich die Notifications von meinem Ubuntu Server mit Nagios auf mein iPhone bekomme, bin ich über eine Funktion gestolpert, die ich zuerst gar nicht bedacht habe….
Meine erste Idee war via SMS; nur bräuchte ich dazu einen SMS-Gateway, der meine Notifications weiterleitet, und diese sind nicht immer ganz billig leider. Auch eMail hatte ich bedacht, jedoch ist dies nicht gerade komfortabel, da diese nicht so schnell und nicht so offensichtlich auf dem iPhone erscheinen wie eine SMS.
Erst beim googeln bin ich auf die iPhone-Push-Benachrichtigung gestossen, welche jedes iPhone ja standardmässig integriert hat. Ich habe dabei zuerst Lösungen mit Mac-Server gefunden, und wollte die Idee auch schon abschreiben, als ich über den Dienst Prowl gestossen bin. Diese bieten eine API und ein Perl-Script an, welche eine Mitteilung von meinem Linux-Server über den Mac-Server von Prowl auf mein iPhone übertragen kann. Alles was ich dazu brauche ist die Prowl App aus dem App-Store.

Und das Einrichten ist auch gänzlich einfach.
Auf der Seite von Prowl muss ich mich registrieren und die passende App aus dem Store herunterladen.
Nun lade ich das Perl-Script von der Seite auf meine Server:

wget http://www.prowlapp.com/static/prowl.pl

Hier muss man daran denken, dass das Script für den Benutzer zugänglich sein muss, unter welchem auch das Nagios läuft!

Nun müssen noch die passenden Pakete installiert werden:

aptitude install libwww-perl libcrypt-ssleay-perl

Wenn nun alles funktioniert hat, so kann die erste Nachricht versandt werden:

./prowl.pl -apikey="ENTER_APIKEY" -application="Nagios" -event="Notification" -notification="Dies ist ein Test"

Klinget es auf dem Handy, so kann man das ganze noch in Nagios integrieren. Dazu wird ein neuer Kontakt angelegt unter /usr/local/nagios/etc/objects/contacts.cfg:

define contact {
        contact_name                    patrick_iphone
        alias                           Patrick
        service_notification_period     24x7
        host_notification_period        24x7
        service_notification_options    w,u,c,r,f,s
        host_notification_options       d,u,r,f,s
        service_notification_commands   notify-service-by-prowl
        host_notification_commands      notify-host-by-prowl
        _prowl_apikey                   ENTER_APIKEY
}

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Aufgabenverwaltung kann schön sein!

Obwohl ich es auf meinem iPhone schon länger installiert habe, bin ich doch nie dazu gekommen, es so richtig zu gebrauchen. Die Rede ist von der App wunderlist, einem sehr schön anzusehendem Stück Software zur Aufgabenverwaltung.

Ganz cool; es gibt sie nicht nur für das iPhone, sondern auch für Android, Mac und Windows. Nur Linux muss sich noch mit dem Webinterface begnügen. Jedoch vielleicht auch nicht mehr allzu lange (Ich habe mal nachgefragt). :)

Nun was mir so gefällt an dieser Software ist nicht nur die Tatsache, dass es sehr chic aussieht, sondern auch der Punkt, den viele bemängeln: die Einfachheit.

Man kann schlicht und schnell Aufgaben erfassen.
Diese haben ein Ablaufdatum, eine Kategorie und eine Erinnerung. Ganz wichtige Aufgaben kann man Highlighten. Und bis auf ein Notizfeld war es dass dann! Und kaum ist die Aufgabe erfasst, wird diese auch schon synchronisiert mit allen anderen Endpunkten meines Accounts.
Und für mich braucht es auch nicht mehr…

Entwickelt wird alles von 9 Personen in Berlin unter dem Namen 6Wunderkinder.

Kampf der Smartphones


via monah.ch