Schlagwort-Archiv: iOS

Raspberry Pi als Airplay Audio Server

Den Einsatzgebieten eines Raspberry Pi sind eigentlich nur durch die Fantasie Grenzen gesetzt. So habe ich kürzlich mal versucht, meinen Pi via Airplay zum Abspielen von Musik zu verwenden. Das schöne daran, wer ein Debian auf dem Pi im Einsatz hat, kann dieses immer noch ganz normal verwenden, da sich Airplay, oder Shairport, wie die Software in meinem Fall heisst, sich als Service einnistet und unauffällig im Hintergrund läuft.

Doch zuerst müssen wir dafür die passenden Pakete auf den Pi laden:

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get install git libao-dev libssl-dev libcrypt-openssl-rsa-perl libio-socket-inet6-perl libwww-perl avahi-utils libmodule-build-perl

Danach kann die passende Software aus git nachgeladen werden:

git clone https://github.com/njh/perl-net-sdp.git perl-net-sdp
git clone https://github.com/hendrikw82/shairport.git

Danach werden zuerst die Perl-Module installiert:

cd perl-net-sdp
perl Build.PL
./Build
./Build install

Und dann auch noch shairport:

cd shairport
make
make install
cp shairport.init.sample /etc/init.d/shairport

Nun soll alles auch noch automatisch starten:

cd /etc/init.d
chmod a+x shairport
update-rc.d shairport defaults

Weil nun bei jedem Reboot der Name verloren gehen würde, passen wir das Startscript shairport noch an:

DAEMON_ARGS=”-w $PIDFILE -a HackPI”

Nun muss nur noch der Sound am richtigen Ende rauskommen, doch auch da kann Abhilfe geschaffen werden:

amixer cset numid=3 1

Und schon kann es losgehen!

Bloggen von unterwegs

Nun, ich bin ja eine Person, welche viel unterwegs ist und das auch meistens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wo man immer viel Zeit zum nachdenken hat und so komme ich unterwegs meist immer auf die besten Ideen. Nur leider sind diese spätestens beim Umsteigen meist wieder vergessen und auch wenn ich in der IT arbeite, so habe ich mein Notebook nicht immer dabei ;-).

So ist es mir also wichtig, dass ich zum Beispiel auch unterwegs vom iPad bloggen kann und da mein iPad kein 3G besitzt, muss das auch irgendwie offline gehen – eine Funktion, welche die App von WordPress leider nicht kennt. und so kommt es, dass ich diesen Artikel gerade über die App Posts auf meinem iPad verfasste. und nein, ich habe keine Probleme auf dem iPad mein 7 3/4-Finger-System zu verwenden :D

Doch lässt mich noch etwas mehr über Posts erzählen, denn diese App gibt es gerade kostenlos im App Store: Die App erlaubt, den gesamten Blog zu administrieren, egal ob Artikel oder Seiten und auch Kommentare sind klein Problem – und alles schön und übersichtlich darstellt.

7A5067BC-AE74-419D-BA2E-297D81996D19.png BEAF7192-B3B3-49DB-805F-1D147ACFDA93.png 433FA6CC-31B7-439A-9D1B-F2160E66453B.png

Und auch das wichtigste fehlt nicht: Artikel können lokal geschrieben und bei bestehender Verbindung hochgeladen und publiziert werden! Also los, ihr Blogger da draussen, Posts ist sicherlich einen Blick wert.

Firmware Upgrade GoPro HD Hero 3

Damit die GoPro 3, egal ob White, Silver oder Black, mit der GoPro App kommunizieren kann, benötigt es zuerst ein Firmware Upgrade. Dies war sogar bei meiner Kamera so, obwohl die Firmware schon länger verfügbar wäre.

Das Upgrade ist denkbar einfach, dank GoPro und Java. Einfach auf die Seite http://de.gopro.com/support/product-updates-support/ navigieren und da auch GO klicken.

first presettings

Danach kann man problemlos den Bildern folgen. Zuerst muss man ein Foto erstellen, um zu prüfen, ob die Karte geschrieben und gelesen werden kann und korrekt formatiert ist. Danach folgt ein einfacher Wizard, welcher via Java die Kamera und deren Version erkennt, die passende Firmware herunterlädt und auf die Kamera kopiert. Gleichzeitig kann auch gleich noch der Name für das WLAN und ein Passwort gesetzt werden.

wizard final

Ist der Wizard abgeschlossen, so muss nur noch die Kamera neugestartet und ein bisschen Geduld aufgewendet werden. Die Kamera blinkt wie wild während dieser Zeit, doch schlussendlich lief alles problemlos durch!

Weiterlesen

vSphere auf dem iPad dank vCMA

Schon öfters stand ich vor der Aufgabe, dass ich von unterwegs irgendwo rasch etwas am ESX verändern, updaten oder umkonfigurieren musste. Dummerweise gibt ist das Webinterface recht mühselig zu bedienen über den Safari und eine App gibt es nicht einfach so. Wobei ehrlich gesagt, doch! Es gibt eine App, sie funktioniert nur nicht ganz gleich, wie die Software auf dem Computer!

Damit die vSphere-App korrekt mit dem ESX-Server kommunizieren kann, muss eine VM mit vCenter Mobile Access laufen, welche als Gateway zwischen dem iPad und dem ESX Server fungiert. Klingt sehr kompliziert, Vmware hat aber schon sehr viel vorarbeit geleistet. Auch wirklich Platz und speicher klaut die Maschine nicht, da die auf CentOS basierende Maschine mit 512MB RAM und 2GB Festplattenspeicher auskommt.

Für die Installation muss zuerst das OVF-Profil von Vmware heruntergeladen werden. Danach kann dieses auf dem Server importiert werden, und von da an geht alles automatisch. Einfach unter “File” > “Deploy OVF Template” das File angeben und dem Assistenten folgen.

Danach kann die VM auch schon gestartet werden. Ist kein DHCP verfügbar, so kann über das Interface eine fixe IP vergeben werden. Idealerweise wird auch gleich über den Punkt “Login” das Login von root/vmware auf etwas Eigenes geändert.

Weiterlesen