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Zugriffsbeschränkung von Hobbit umgehen

Posted in Monitoring, Ubuntu on Februar 19th, 2010 by Patrick – 2 Comments

Seit dem letzten Update von Hobbit hat auch ein neues Feature Einzug gehalten.
Bei der Installation von Hobbit über die Konsole wird man nach einer oder mehreren IP Adressen gefragt, welche Zugriff auf das Webinterface von Hobbit erhalten sollen.

Für mich ist das insofern ein Problem, da ich nicht immer vorhersagen kann, welche IP Adresse ich gerade haben werde, wenn ich den Status meiner Server abfragen will.
Also habe ich mit allem Möglichen versucht, mir Zugriff zu verschaffen. Leider lässt sich weder Regex, noch ein ganzer IP-Range definieren.

Eine Möglichkeit, trotzdem von überall Zugriff zu erhalten, wäre gewesen, einfach eine ältere Version von Hobbit zu verwenden, wo dieses “Feature” noch nicht implementiert ist! Doch das ist auch nicht die beste Lösung.
Leider wollte auch das Internet nichts sinnvolles ausspucken; anscheinend bin ich der Einzige mit diesem Problem…

Schlussendlich, beim ziellosen durchstöbern der Hobbit-Konfigurationsfiles bin ich auf die Datei hobbit im Ordner /etc/apache2/conf.d/ gestossen!
Darin gibt es drei Mal folgenden Eintrag:

1
Allow from localhost ::1/128

Diese gilt es nur abzuändern in:

1
Allow from all

und dann Apache neustarten:

2
sudo /etc/init.d/apache2 restart

und schon ist dieses Problem aus der Welt geschaffen.
Von jetzt an komme ich von überall auf meinen Hobbitserver, egal welche IP ich habe :)

Reverse Proxy als Vermittler

Posted in Linux, Netzwerk, Server, Software on Oktober 5th, 2009 by Patrick – 1 Comment

Wie schon früher berichtet laufen seit neustem einige Anwendungen auf meinen Servern zu Hause. Das Problem dabei ist nur, dass mein Server hinter einem Router hängt, wodurch ich nur eine öffentliche IP erhalte.

Um auch einzelne Server innerhalb meines Netzwerkes anzusprechen, so habe ich dafür ein Portforwarding eingerichtet. Doch was, wenn ich nun zwei Webserver im Netzwerk habe. Wie kann ich beide ansprechen? Ich kann den Port 80 ja nicht auf mehrere Server weiterleiten.

Die Lösung heisst Reverse Proxy. Dabei kann ich die Anfrage vom Router, über den Proxy auf den passenden Server weiterleiten.

Somit kann ich also als Beispiel einen Webserver und eine Groupware beide auf Port 80 betreiben. Von aussen angesprochen werden Sie dann mittels http://ip.com/webserver/ oder http://ip.com/groupware/. Der Proxy entscheidet und leitet auf den entsprechenden Server weiter.

Die Installation ist auch ganz einfach :)
Alles was man tun muss, ist ein Paket aus den Paketquellen zu installieren

sudo apt-get install libapache2-mod-proxy-html

Danach muss man noch die folgenden drei Module aktivieren

sudo a2enmod proxy
sudo a2enmod proxy_html
sudo a2enmod proxy_http

und den Webserver neu zustarten.

sudo /etc/init.d/apache2 force-reload

Nun kann man mit der Konfiguration beginnen. Ein Beispiel kann in etwa so aussehen:

<VirtualHost *>

ProxyRequests Off

Order deny,allow
Allow from all
ProxyPass /webserver/ http://192.168.1.2:80/
ProxyPassReverse /webserver/ http://192.168.1.2:80/

ProxyPass /groupware/ http://192.168.1.3:80/
ProxyPassReverse /groupware/ http://192.168.1.3:80/

</VirtualHost>

Nun gilt es einfach alle Server einzutragen und dann den Webserver nochmals neu zustarten. Nun trägt man ein Portforwarding im Router ein und kann somit beide Server auf Port 80 ansprechen.

Vielen Dank an das Ubuntuusers-Wiki :)

Eierlegende Wollmilchsau im Eigenbau

Posted in Hardware, Linux, Netzwerk on Juli 30th, 2009 by Patrick – 8 Comments

Heutzutage hat doch fast jeder ein kleines Netzwerk zu Hause. Auch bei mir stehen diverse kleine Stromfresser herum, welche wie wild um sich blinken und alle nur eine Aufgabe erfüllen.

Wäre es da nicht besser, wenn man alles in einem Gerät hätte?

So hat mich einer meiner Lehrer auf den richtigen PC aufmerksam gemacht: ALIX.

alix1

Dies ist

- ein voll funktionsfähiger Computer
- mit weniger Ressourcen
- kleinem Stromverbrauch
- Massen nicht grösser als ein herkömmlicher Router
- schweizer Produkt
- und (fast) beliebigt erweiter- und kombinierbar

Der PC selbst muss man sich hier zusammenstellen. Je nachdem welches Mainboard man wählt, hat man mehr oder weniger Anschlüsse. Ich habe mich für den Alix2d2 entschieden. Dieser hat zwei miniPCI, zwei USB- und zwei LAN-Anschlüsse.

Als Storage kommt eine 4GB Flash-Karte zum Einsatz, welche in den Tests mehr als gereicht hat.

Das perfekte OS nennt sich IPFire. Dies ist ein Betriebssystem auf Linuxbasis, welches man mit Addons erweitern kann. Deshalb ist es nicht nur eine klasse Firewall, sondern kann auch als VPN-, Mail-, P2P-Server und vieles mehr verwendet werden.

Doch nicht nur das, dank den zwei LAN-Anschlüssen kann das Kästchen auch als Router verwendet werden. Und wenn man sich auch noch eine WLAN-Antenne dazukauft, so darf man auch noch ein WLAN vor den Router hängen :-)

Rundum eine eierlegende Wollmilchsau!

Schriften von überall

Posted in Linux, Ruby, Software, Windows on April 13th, 2009 by Patrick – 4 Comments

Dokumentation ist immer wichtig! Egal ob beim Programmieren, Security Audits, sonstigen Projekten oder was auch immer ist es wichtig, dass regelmässig und sauber Dokumentiert ist.

Da auch ich viel dokumentieren muss, war ich auf der Suche nach einem passenden Tool.

  • Da ich privat mit Linux und geschäftlich mit Windows arbeite, sollte das Tool auch platformübergreifend sein.
  • Weiter sollten die Dokumentationen leicht zugänglich von mehreren Computern sein.

Die Suche nach einem Tool, welche meine Anforderungen erfüllt, war nicht schwierig. Schon nach kurzer Zeit bin ich auf Dradis gestossen.

Dies ist nicht etwa das neuste Parfüm aus einem Frauenmagazin :) sondern ein auf Ruby basierendes Webtool.

Es ist speziell auf Notizen und Dokumentationen ausgerichtet. Da es ein Webtool ist, können auch mehrere Personen mit mehreren Betriebssystemen auf einmal auf die Daten zugreifen.

Die Webapplikation an sich ist sehr simpel gehalten. Die Daten werden in einem Tree mit beliebig vielen Kategorien und Unterkategorien organisiert. Um Daten hinzuzufügen reicht ein simples Klicken, sowas wie Speichern gibt es nicht.

login categories notes dragndrop

Das ganze ist mehr oder weniger gut dokumentiert, ist aber auf jeden Fall einen zweiten Blick wert :)