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my SSD is faster than your HDD!

Na, dann lass ich mich doch auch noch mitreissen vom SSD-Hype! Nein, ich mach das nicht, weil das jetzt alle haben wollen, der Grund ist eher, dass ich mehr Speicherplatz benötige auf meinem Laptop und mir eine 120GB SSD Platte überlassen wurde. Also, was will man mehr :)

Reinpassen sollte die Platte in meinen Laptop, ein Elitebook von HP. Dummerweise hat man da nicht all zu viel Platz zum verbauen, weshalb ich die neue Festplatte nur auf Kosten des DVD-Laufwerks einbauen kann. Aber wer braucht das schon…

Meine alte Platte hatte 150GB Platz und ist noch nicht ganz voll, also kann ich die Platte mit Acronis True Image klonen, da dies in der Lage ist, die Partitionstabelle anzupassen auf die neue Grösse, auch wenn diese grösser oder kleiner ist.
Also auf ans kopieren, dauert zwar seine Zeit, doch funktioniert problemlos.

Nun dann ging es ans einbauen!
Wie gesagt, geht die neue SSD auf Kosten des DVD-Laufwerks. Aber damit die Festplatte auch wirklich gut sitzt, bedarf es einer Hülle, welche innerlich eine 2.5″ Festplatte aufnimmt und aussen die Form eines DVD-Laufwerkes hat. Fündig, ja man glaubt es kaum, wurde ich bei newmodeus.com:

Und, ganz entgegen meinen anfänglichen Erwartungen, war das Einbauen alles andere als kompliziert. 5 einfach Schritte, erklärt in einem leicht verständlichen Video:

harddisk

K.O. für Samsung Galaxy Tab

Noch vor ein paar Tagen habe ich von meinem neuen Samsung Galaxy Tab geschwärmt.
Soeben bin ich auf ein K.O.-Kriterium gestossen, durch welches, hätte ich das vorher gewusst, ich die Tablette nie gekauft hätte.

Ich habe ja gross gelobt, dass sich auf dem Tablet ohne Ruckeln und Rütteln ein FullHD-Film mit dem Standard-Player abspielen lässt. Jetzt aber habe ich gerade versucht einen neuen Film auf meinem Tab zu platzieren. Der Film ist 4.3 GB gross!
Die meisten werden schon wissen worauf ich hinaus will – genau, das Filesystem wurde wahrscheinlich mit FAT formatiert. Und bekanntlich ist bei FAT bei einer Datei grösser als 4GiB Schluss – na toll!

Das Ganze ist relativ sehr ärgerlich, da somit nur Filme mit einer Gesamtgrösse unter dieser Grenze auf die internen 16GB kopiert werden können. Natürlich kann man die Filme teilen und zerstückeln, doch diesen Aufwand will ich mir nicht jedes mal machen…
Also entweder schaut bei Samsung niemand FullHD-Filme oder die haben ihr gesamtes Denkvermögen für die durchdachte Grösse des Gehäuses aufgebraucht.

Meine Lösung dafür ist nun eine externe microSD-Karte. Ich habe leider gerade keine so grosse zur Hand, deshalb kann ich das nicht testen, aber diese sollte mit einem beliebigen Dateisystem formatiert werden können…

Update 16.2.2011

Wie es sich gezeigt hat, funktioniert der von mir vermutete Workaround über eine externe microSD nicht, da nur Karten mit FAT(32) akzeptiert werden.
Files grösser als 4 GiB müssen wohl oder übel gesplittet werden! Danke an Stefan für’s testen!

samsung-galaxy-tab

Android und das Galaxy Tab

Seit nun ca. einem Monat bin ich in Besitz eines Galaxy Tab 3G + Wifi 16GB.
Das Tablet wurde standardmässig mit Android 2.2 ausgeliefert. Jedoch wurden daran bereits von Samsung selbst einige Veränderungen vorgenommen, da Android erst ab Version 3 ja für Tablets optimiert wurde / wird.

Nun, nach intensiver Benutzung möchte ich mal ein Feedback geben!

Zuerst zur Grösse des Tablets. Streng genommen ist das Tablet ja eigentlich gar keines, da sich damit auch telefonieren lässt. Aber das ist wohl Definitionssache!
Also, die Grösse ist in meinen Augen ideal! Es hat die 3fache Grösse eines iPhones, ist entgegen einem iPad aber nur halb so gross. Doch wie es scheint, hat sich Samsung dabei viel überlegt. So passt das SGT perfekt in die Innentasche einer Jacke oder in eine der hinteren Taschen einer Jeans.
Der dabei grösste Vorteil: Für ein iPad bräuchte ich ein Rucksack um es mitzunehmen. Und wenn ich einen Rucksack mit mir habe, kann ich auch gleich ein Netbook oder Notebook einpacken!
Somit – passt perfekt :)

Auch wenn es nicht so gross ist, wie das iPad, so kann ich getrost sagen, das 7-Zoll Display reicht mehr als aus! Besonders im Querformat ist es ein Genuss darauf zu surfen oder sich einen Film anzusehen!

Auch beim Akku hat man sich viel Mühe gegeben! So hält das ganze problemlos 48 Stunden im Standby aus, oder aber bei Dauer-Filme-gucken und -surfen immer noch unglaubliche 5-7 Stunden. Dabei ist aufgefallen, das besonders die Displayhelligkeit sehr grossen Einfluss auf die Batteriedauer hat.

Der einzige Kritikpunkt des Tablets ist Android selbst. So gibt es einige Apps, welche einfach noch nicht auf das Tablet optimiert sind. Auf der anderen Seite aber finde ich es genial, dass sich zum Beispiel mit dem Standardvideo-Player problemlos FullHD-Filme ohne Ruckeln und Zittern abspielen lassen.

Neben meinem Galaxy habe ich ja auch noch ein iPhone, und somit den direkten Vergleich.
Dazu kann ich sagen, keines hat alles, doch zusammen wären sie perfekt.
So hat Android zuoberst eine Statusleiste, wo ich direkt WLAN, GPS, Helligkeit und vieles mehr einstellen kann – eine Funktion, die ich auf dem iPhone seit Beginn an schon vermisse…

Auf der anderen Seite fehlt dem Galaxy Tab oder vor allem Samsung eine Software wie iTunes. Denn wenn wir ehrlich sind, Kies ist höchstens ein Bastelwerk, aber niemals eine brauchbare Software…
An Funktionen wie Backup / Wiederherstellen hat man gar nicht erst gedacht, und mehr als das Layout hat man von iTunes auch nicht geklaut… Aber ja, im Bereich Backup helfen da viele zuverlässige Apps aus!

Alles in allem muss ich sagen, ich bereue den Kauf kein bisschen!
Jedoch freue ich mich auch sehr auf Android 3, mal schauen was sich da für Verbesserungen zeigen werden! Auch ist ja ein SGT2 in Arbeit – wir können also gespannt sein!

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Finde die DVD!

Heute habe ich versucht ein paar alten SunFire X4100 neu zu installieren, um darauf meinen eigenen HPC zu erstellen.
Da das ISO aber remote nicht gemountet werden konnte wollte, habe ich es gewagt, eine DVD in das Laufwerk einzulegen – ein grosser Fehler, wie sich gleich herausstellen sollte!

Das Laufwerk war eines von der Sorte, wie man es von der PS3 her kennt, die CD wird nur reingeschoben, bis das Laufwerk sie dann automatisch einzieht – ein klassisches Laufwerk mit Schublade gibt es dabei nicht.

Die DVD habe ich also reingehalten, bis das System sie automatisch eingezogen hatte, so weit so gut.
Doch dummerweise wurde keine DVD erkannt! Also habe ich den Auswurf-Knopf gedrückt, um die DVD wieder zu bekommen.
Doch die Maschine dachte gar nicht daran, mir mein Eigentum wieder auszuspucken. Weder über den Hardware-Knopf zum Auswerfen, noch über das eject-Kommando auf der Konsole – na toll!

Also habe ich kurzerhand schweres Geschütz aufgefahren und den Koffer mit Feinwerkzeug geholt und mich auf die Suche nach meiner verschollenen DVD gemacht.

Zuerst musste das DVD-fressende Monster aus dem Rack befreit werden.

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