In der Blogparade von Ute und Roland geht es darum, warum man auf ein anderes Betriebssystem oder eine andere Distribution umgestiegen ist.
Auch ich wollte diese Gelegenheit nutzen und mal erzählen, wieso ich eigentlich umgestiegen bin und welche Erfahrungen ich bis jetzt sammeln konnte.
Die passenden Fragen dazu werden auch schon geliefert:
- Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?
- Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?
- Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?
- Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?
- Bereut ihr euren Umstieg?
- Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?
Dann mal los
Habt ihr euch stark über andere Möglichkeiten informiert?
Naja… Wenn ich heute so zurück denke eher weniger! Bevor ich auf Linux / Ubuntu umgestiegen bin, habe ich mit Vista gearbeitet. Kurz vor dem Wechsel habe ich Ubuntu immer öfters per Live CD gestartet und ausprobiert.
Und als sich dann mein Vista verabschiedet hatte, wollte ich mal etwas neues ausprobieren. Und wieder ein Windows OS aufzusetzen war mir irgendwie zu öde
Also blieben noch ein Mac OS und Linux…
Doch da ich auf meinen PC angewiesen war und kein Mac OS zur Hand hatte, und ich immer noch eine Live CD von Ubuntu zur Hand hatte, habe ich dieses auch aufgesetzt.
Was war schlussendlich der Grund für den Umstieg?
Der Hauptgrund war eine wunderschöne Windowsmeldung beim Aufstarten,
Fatal Error - Please insert Recovery Disk
und meine Neugierde endlich mal wieder was neues auszuprobieren.
Was war vorher schöner, besser, schneller, toller?
Das einzige was ich vermisse ist Photoshop…Das kann man wohl zu toller zählen.
Ich weiss, dass ich jetzt praktisch einen Krieg anzettle, aber bevor jetzt alle schreien – GIMP kann und wird Photoshop niemals ersezten
Ein bisschen vermisse ich auch noch die Hardwareunterstützung im Bezug auf Treiber etc. welche es halt hauptsächlich als erstes für Windows gibt. Das war schöner unter Windows… Aber wenn es dann mal läuft, läuft es genauso gut (oder besser
) wie Windows!
Was ist jetzt besser, schneller, schöner, toller?
Besser und schöner ist das Design! An Ubuntu mag ich besonders die Wandlungsfähigkeit in Sachen Design, Frabe etc…
Auch finde ich die virtuellen Desktops sehr praktisch. Klar gibt es Tools wie Dexpot für Windows, aber halt nicht von Haus aus…
Schneller ist bei mir der ganze Bootvorgang. Meine Vista-Kiste habe ich mitlerweile gar nicht mehr runtergefahren, weil das Booten schlussendlich bereits mehrere Minuten dauerte!
Toller oder besser konfortabler finde ich die Installationen per Paketserver. Auch dass man so seine gesamten (oder fast
) Programme in einem File sichern und auf einem neuen System gleich wieder in einem Zug installieren kann.
Besser finde ich auch das ganze Grundsystem von Linux. An Windows stört mich die Registry… Denn dadurch kann man nicht einfach den Ordner eines Programmes kopieren und hat alle Einstellungen! Da unter Linux alle benutzerdefinierten Einstellungen in Files abgespeichert werden, kann man nur den gesamten Ordner kopieren, am anderen Ort wieder einfügen und alles ist wieder so wie vorher.
Bereut ihr euren Umstieg?
Nein, auf keinen Fall. Die zahlreichen Vorteile überwiegen ganz klar die wenigen Nachteile
Würdet ihr Anderen diesen Umstieg empfehlen?
Sofort! Jedem der sich ein bisschen mit seinem PC auskennt, etwas Zeit investieren will und nicht das einfachste sondern das beste OS will