Schlagwort-Archiv: Backup

Disk2VHD als schlanke Image-Backup-Lösung

Ein kleines, aber feines Tool von Microsoft, um komplette Abbilder einer Festplatte zu machen. Klar, das gibts schon lange von anderen Anbietern, doch halt eben nicht mit den Vorteilen, mit welchen das VHD-Format aufwarten kann!
Das Erstellen über die portable und schlanke Applikation geht unkompliziert und mehr oder weniger schnell. Partitionen auswählen, Speicherort angeben (kann übrigens auch das zu sichernde Medium selbst sein) und Start drücken:

select run

Der Name selbst verrät es schon, eigentlich war es gedacht, damit eine physikalische Disk in die Hyper-V-Umgebung zu portieren, doch das Tool nur dafür zu verwenden, wäre einfach schade, denn dank dem gut integrierten Format VHD geht noch viel mehr. So kann ein Image ohne weiteres unter Windows über Computer Management > Disk Management > Action > Attach VHD gemounted und durchsucht werden:

mount

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Backup mit Nagios überwachen

Nagios ist so ziemlich mein Liebling unter Linux, weil man praktisch alles damit machen kann. Und so versuchte ich mich vor kurzem daran, auch das Backup unserer Server mittels Nagios prüfen zu lassen. Interessiert hat mich dabei, wie alt das letzte Backup ist und falls dieses älter als eine Woche sein sollte, muss es natürlich eine Warnung geben.
Zu den Umständen muss noch gesagt werden, unser Backup ist via FTP erreichbar und wird in einem Archiv mit dem Erstellungsdatum im Name abgelegt, also nach folgendem Muster:

backup_2012-10-17_01-00-42_(Full).7z

Somit habe ich mir ein kleines Bash-Script zurechtgelegt und dabei das kleine, aber sehr nützliche Tool ncftpls verwendet. Dieses ist im Stande, auf einen FTP zu verbinden und auf diesem ein ls -l auszuführen und den Output als ganzes wieder an die normale Konsole zu übergeben, damit mit diesem weitergerechnet werden kann. Und daraus ist zuerst folgender Filter entstanden, um das Datum des letzten Backups in eine Variable zu speichern:

DATE=`ncftpls -x "-l" -u $USER -p $PASSWORD ftp://$SERVER | grep ".7z" | tail -1 | cut -d'_' -f2`

Damit auch verglichen werden kann, wird auch das aktuelle Datum zwischengespeichert und von diesem gleich eine ganze Woche abgezogen:

CREATED=`date -d "$DATE" "+%s"`
COMPARE=`date -d "8 days ago" "+%s"`

Nun nur noch eine Überprüfung und gut ist:

if [ $COMPARE -lt $CREATED ]
        then exit 0
        else exit 1
fi

Ein bisschen ausgeschmückt und das fertige Skript sieht wie folgt aus:

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OS X Time Machine mit D-Link DNS-320

Jeder Mac, oder besser gesagt, OS X kommt ja mit der integrierten Backuplösung Time Machine. Und da ein Backup ja nie verkehrt ist, habe ich mir die Lösung mal etwas genauer angesehen und habe versucht das Backup auf meinem D-Link zu speichern.

Zuerst muss der Share hinzugefügt werden. Wird dieser nicht automatisch erkannt, so kann er über den Finder zugefügt werden. Zuerst muss aber eine AFP Freigabe bestehen.
Dazu im Webinterface vom DNS-320 unter “Management” > “Anwendungen verwalten” > “AFP-Dienst” die AFP-Diensteinstellungen auf Aktiv setzen:

Danach kann die Freigabe im Finder zugefügt werden mittels “Finder” > “Gehe zu” > “Mit Server verbinden” zugefügt werden. Dazu einfach die IP nach folgendem Schema eintragen:

afp://192.168.1.XX

Nun noch mit der Freigabe verbinden und schon taucht diese auch in der Time Machine auf:

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Sicher ist sicher dank Cobian

In letzter Zeit habe ich viel Zeit in die Suche nach einer passenden Backup Lösung investiert. Ziel war es, eine verlässliche und stabile Backuplösung für unsere Windows Server zu finden, welche einzelne Daten (welche auch InUse sein können) und eine ganze Datenbank (sowieso InUse) zeitgesteuert sichern und via FTP speichern kann. Ich weiss, das geht auch mit Skripten und einer handvoll Extratools, doch wollte ich eine fertige Lösung, welche nicht nur Full- und Differential-Backups beherrscht, sondern auch gleich Zeitgesteuert arbeitet und die eigenen Backups nach einer bestimmten Zeit wieder aufräumt.
Und genau da bin ich auf Cobian gestossen.

Wer ist Cobian?

Cobian Backup is a multi-threaded program that can be used to schedule and backup your files and directories from their original location to other directories/drives in the same computer or other computer in your network. FTP backup is also supported in both directions (download and upload).

Cobian Backup exists in two different versions: application and service. The program uses very few resources and can be running on the background on your system, checking your backup schedule and executing your backups when necessary.

Cobian Backup is not an usual backup application: it only copies your files and folders in original or compressed mode to other destination, creating a security copy as a result. So Cobian Backup can be better described as a “Scheduler for security copies”. Cobian Backup supports several methods of compression and strong encryption.

Die Vorteile

Cobian ist also eine Software, womit Zeitgesteuert Dateien und Ordner entweder lokal oder im ganzen Netzwerk inklusive FTP gesichert werden können. Dabei gibt es die Software in zwei Laufarten, als Applikation oder als Service, was in meinem Fall natürlich noch ein grosses Plus ist. Da das Backup als Service ausgeführt wird, muss nicht immer ein Benutzer eingeloggt sein, damit ein Backup von statten geht.

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