Kategorie-Archiv: Software

Adonit Jot Script Review aus erster Hand

Da es leider immer mal wieder Notizen während meines Studiums gibt, welche man schlecht über eine Computer-Tastatur aufnehmen kann und da ich meine Notizen immer in Evernote erfasse und ablege, bietet sich das iPad mit Penultimate, welches direkt in Evernote synchronisieren kann, durchaus an.

Leider ist das Schreiben und Zeichnen mit dem Finger alles andere als präzise und komfortabel, weshalb ich immer mal wieder einen anderen Stift ausprobiert habe für das iPad. Von solchen mit einem dicken, weichen Ende, bis hin zu den Stiften mit einem durchsichtigen Plättchen am Ende, keiner konnte das Gefühl und die Präzision eines richtigen Stiftes auf Papier mitbringen – bis jetzt!

adonit_jot_script

Seit kurzer Zeit habe ich den Adonit Jot Script Evernote ausprobiert, welcher speziell für Evernote, genauer gesagt Penultimate entwickelt wurde. Dieser Stift ist der erste und einzige Stift mit einer normalen Spitze, welcher sich wie ein ganz gewöhnlicher Stift bedienen lässt:

Mit seinem Preis von knapp CHF 100.- gehört er zwar zu den teuersten Stiften auf dem Markt, doch ich bin der Meinung, dass der Preis gerechtfertigt ist und sich durchaus lohnt.

Bei all den Werbevideos möchte ich euch auch nicht eine eigene Probe vorenthalten, welche ich komplett mit dem Stift erfasst habe (RSA-Verschlüsselung aus einer Mathematik-Vorlesung):

rsa

Oder auch zeichnen geht problemlos, wie die folgende Notiz über die Schichten-Theorie beweist:

schichten

Alles in allem möchte ich den Stift nicht mehr hergeben, da das Erfassen von Notizen so nicht nur schnell und einfach von statten geht, sondern auch durchaus Spass macht!

Sitemap.xml Error 403 für Googlebot

Ich habe ja gerade erst über das Google Publisher Plugin berichtet, welches eine WordPress-Installation automatisch in die Google Webmaster-Tools integriert und so habe ich damit ein bisschen rumgespielt und unter dem Punkt Sitemap folgenden Fehler gefunden:

sitemap_error403

“Eigentlich war ich der Meinung das mein Plugin “All in One SEO” für mich eine sitemap.xml angelegt und zugänglich gemacht hat, aber vielleicht habe ich ja auch selbst mal etwas verändert”, dachte ich mir. Also habe ich einfach mal selbst versucht, die Sitemap im Browser anzusprechen und als URL eingetippt. Und heraus kam – eine gültige XML-Seite mit allem was reingehört! Na toll…

Also habe ich mich mal auf die Suche nach einem anderen Plugin gemacht und bin über “Google XML Sitemaps” gestolpert. Doch irgendwie habe ich auch da einen Fehler 403 erhalten, womit ich wohl einen Fehler im Plugin ausschliessen konnte. Vorsichtig wie ich bin, habe ich aber noch ein Validierungstool für Sitemaps verwendet, um beide XML-Dateien zu prüfen: 100% valide, wie zu erwarten, also bin ich wieder zurück auf mein altes Plugin gewechselt.

Nach etwas ausprobieren und hin und her, habe ich erkannt, dass der Fehler ja mit einem Code 403 zurückgegeben wird, was nicht heisst, dass etwas nicht gefunden werden konnte, sondern dass nicht die passenden Berechtigungen vorhanden sind. Und dann war das Problem auch mehr oder weniger einfach zu lösen, denn wenn es um Berechtigungen und Zugriff geht, ist .htaccess immer die erste Wahl. So habe ich mit dem file-Tag einfach mal den Zugriff auf die Sitemap explizit erlaubt:

<Files "sitemap.xml">
	allow from all
</Files>
<Files "sitemap.xml.gz">
	allow from all
</Files>

Und siehe da, noch immer nichts! Ich wollte eigentlich schon aufgeben, bis ich in einem Geistesblitz noch auf die Idee kam, mein neues Plugin nochmals zu verwenden. Und ganz plötzlich verschwand der Fehler auch!

sitemaps_success

Die Moral vom Ganzen: Da ich WordPress in einem Subfolder einsetze, entstanden Probleme mit der .htaccess-Datei und der Berechtigung und selbst als das korrigiert war, funktioniert es erst, wenn man ein Plugin hat, welches gültige XML-Dateien erzeugen kann – also Finger weg von “All in One SEO” und ihrer “XML Sitemaps”-Funktion!

Adsense-Verwaltung einfach gemacht

Adsense-Anzeigen zu platzieren und in der richtigen Grösse zu konfigurieren ist immer so eine Sache und meist mit etwas Aufwand verbunden, als es eigentlich sein sollte.

Aber nun, da Google offiziell ein Plugins names Google Publisher, aktuell noch Beta, gibt es Abhilfe.
Nach der Installation erscheinen die Einstellungen unter “Einstellungen” > “Google Publisher Plugin”:

home

Selektiert man hier Adsense, so kommt man in eine saubere und einfache Übersicht und kann hinter jedem roten Plus eine Anzeige platzieren. Automatisch wird dabei eine passende Anzeige in der passenden Grösse erstellt und eingefügt:

set

Natürlich kann mit einem Klick auf das Zahnrädchen am linken unteren Rand einer Anzeige auch selektiert werden, welche Art von Anzeigen, also Text- oder Bildanzeigen, ein Besucher sehen soll:

settings

Natürlich kann nicht jeder beliebige Platz zum Anzeigen von Werbebanner automatisch selektiert werden, so sind für ausgefallene Plätze immer noch Anpassungen im Code nötig, doch für die meisten Benutzer von WordPress wird das wohl auch so ausreichen.

Upgrade Nagios 3.5.x zu 4.0.1

Soeben habe ich versucht Nagios von meiner aktuellen Version 3.5 auf die neuste, also Version 4.0.1 zu aktualisieren.
Bisher haben alle Aktualisierungen immer sehr gut und ohne Probleme funktioniert, doch nach diesem Update wollte Nagios nicht mehr starten:

# /etc/init.d/nagios start
Starting nagios: done.
root@lvps83-169-39-25:~# /etc/init.d/nagios restart
Running configuration check...done.
Stopping nagios: /etc/init.d/nagios: line 67: kill: (1832) - No such process
done.
Starting nagios: done.

Im Netz bin ich dann ziemlich schnell über einen interessanten Beitrag gestolpert, wonach Nagios in der Version 4.0.0 und 4.0.1 wohl Probleme mit livestatus hat. Also habe ich dies testweise deaktiviert, indem man in der Datei /usr/local/nagios/etc/nagios.cfg die folgende Zeile auskommentiert:

#broker_module=/usr/local/lib/mk-livestatus/livestatus.o /usr/local/nagios/var/rw/live

Und siehe da, nun kann der Prozess wieder gestartet werden, immerhin!