Ubuntu

Upgrade auf Ubuntu 10.04

Posted in 10.04 on Juni 3rd, 2010 by Patrick – 13 Comments

Die neue Version von Ubuntu 10.04 ist nun schon eine Zeit lang veröffentlicht worden, viele werden wohl auch schon mit der neuen Version arbeiten.
Auch ich habe kurz nach der Veröffentlichung ein Upgrade gewagt, leider jedoch ohne Erfolg.
Leider hat Compiz und der Nvidia-Treiber ein Problem mit der neuen Ubuntu-Version, weshalb ich dann mein System auch neu aufsetzen musste. Und ab da funktioniert auch alles wieder :)

Nun ist aber schon einige Zeit vergangen und es ist mal an der Zeit um eine Bilanz zu ziehen.
Wie sieht es denn bei euch so aus?

Und interessant wäre auch noch wieso?

Wartungsfenster mit Hobbit

Posted in Monitoring, Server, Ubuntu on Februar 21st, 2010 by Patrick – Kommentare deaktiviert

Besonders an einem Wartungsfenster ist die Enable/Disable-Funktion von Hobbit sehr hilfreich.
Schliesslich soll Hobbit ja nicht gleich jedes mal die Kavallerie alarmieren, nur weil während ein paar Wartungsarbeiten ein Server mal nicht verfügbar ist.
Doch bevor man Funktionen per WebGUI verwalten kann, muss man sich ein Passwort und einen berechtigten User setzen.

Dazu verwendet man am einfachsten htpasswd:

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sudo htpasswd -c /etc/hobbit/hobbitpasswd admin

Nun gibt man zwei Mal das gewünschte Passwort ein, und schon ist die Arbeit getan.
Nun kann man auf seinem Hobbitserver das WebGUI aufrufen und unter Administration > enable/disable zuerst den Server, und dann den gewünschten Server oder auch gleich alles deaktivieren. Einloggen kann man sich mit dem Benutzernamen admin und dem eben gewählten Passwort.

Weiter kann man noch einen Grund vermerken und je nach Dauer zwischen automatischem oder manuellem reaktivieren der Überwachung wählen.

Ganz praktisch ist auch der letzte Punkt, mit welchem man das Deaktivieren der Überwachung auf die Minute genau 5 Jahre im voraus planen kann :)

Zugriffsbeschränkung von Hobbit umgehen

Posted in Monitoring, Ubuntu on Februar 19th, 2010 by Patrick – 2 Comments

Seit dem letzten Update von Hobbit hat auch ein neues Feature Einzug gehalten.
Bei der Installation von Hobbit über die Konsole wird man nach einer oder mehreren IP Adressen gefragt, welche Zugriff auf das Webinterface von Hobbit erhalten sollen.

Für mich ist das insofern ein Problem, da ich nicht immer vorhersagen kann, welche IP Adresse ich gerade haben werde, wenn ich den Status meiner Server abfragen will.
Also habe ich mit allem Möglichen versucht, mir Zugriff zu verschaffen. Leider lässt sich weder Regex, noch ein ganzer IP-Range definieren.

Eine Möglichkeit, trotzdem von überall Zugriff zu erhalten, wäre gewesen, einfach eine ältere Version von Hobbit zu verwenden, wo dieses “Feature” noch nicht implementiert ist! Doch das ist auch nicht die beste Lösung.
Leider wollte auch das Internet nichts sinnvolles ausspucken; anscheinend bin ich der Einzige mit diesem Problem…

Schlussendlich, beim ziellosen durchstöbern der Hobbit-Konfigurationsfiles bin ich auf die Datei hobbit im Ordner /etc/apache2/conf.d/ gestossen!
Darin gibt es drei Mal folgenden Eintrag:

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Allow from localhost ::1/128

Diese gilt es nur abzuändern in:

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Allow from all

und dann Apache neustarten:

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sudo /etc/init.d/apache2 restart

und schon ist dieses Problem aus der Welt geschaffen.
Von jetzt an komme ich von überall auf meinen Hobbitserver, egal welche IP ich habe :)

Virenschutz auch unter Linux

Posted in Server, Ubuntu, Xymon on Dezember 26th, 2009 by Patrick – 20 Comments

Erstmal vorweg: Ich will hier keine Grundsatzdiskussion auslösen, ob Linux nun einen Virenschutz braucht oder nicht. Auf allen meinen Servern installiere ich einen Virenschutz, ob dieser nun gebraucht wird oder nicht.

Und da ich mit Xymon (siehe früherer Artikel) den ClamAV Daemon überwachen kann, werden meine eigenen Server nun auch mit dem ausgestattet.

Die Installation von ClamAV ist dank den Paketquellen äußerst simpel:

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sudo apt-get install clamav clamav-daemon

Danach kann man die Konfiguration des Daemons starten:

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sudo dpkg-reconfigure clamav-base

Hier wird man schön durch die einzelnen Schritte geführt. Meistens waren die Standardeinstellungen schon ausreichend, dies liegt aber ganz im Ermessen des Admins:

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Automatische Verwaltung der Konfigurationsdatei: JA
Socket-Typ: UNIX
Lokaler UNIX Socket: STANDARD
Grosszügier Umgang mit übrig geblibenen UNIX-Sockets: NEIN
eMail-Überprüfung: JA
Archiv-Überprüfung: JA
Maximale Grösse: 50
Maximale Verzeichnistiefe: 0
Symbolischen Links folgen: JA
Normalen Links folgen: JA
Zeitbeschränkung: 0
Anzahl Threads: 12
Anzahl wartende Verbidungungen: 15
Nutzung von Syslog: JA
Protokolldatei: STANDARD
Zeitangaben mitprotokollieren: JA
Zeitspanne für Selbsttest: 3600
Benutzer für Daemon: clamav
Daemon-Gruppe: root
Finish :)

Der Daemon kümmert sich nun darum, dass die Virendatenbank immer aktuell bleibt.

Leider aber ist ClamAV ein sogenannter OnDemand-Scanner, d.h. der Suchvorgang muss gestartet werden, und es wird nicht, wie üblich jede Datei vor dem Verwenden gescant.

Dem kann man jedoch mit einem Cronjob entgegenkommen, und da meine Server nur einem minimalen Risiko ausgesetzt sind, reicht dies auch vollkommen aus. Für einen Server mit High-Availability-Anwendungen sollte man sich einen “richtigen” Scanner zulegen.

Also rufe ich die Cronjobs von Root auf:

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sudo crontab -e

Da lege ich dann einen neuen Eintrag an:

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00 01 * * 0 sudo clamscan -ri --quiet --bell --scan-mail --phishing-sigs --phishing-scan-urls --heuristic-scan-precedence --algorithmic-detection --scan-pdf --exclude-dir=^/proc\ / #Scan Root rekursiv, show only infected files

Damit wird jeden Sonntag morgen um Punkt 01:00 Uhr ein Scan ausgelöst, welcher das gesamte Root-Verzeichnis rekursiv durchscannt.

Weiter Informationen zu Zeitangaben für Cronjobs findet man im uu.de-Wiki.

Zum Abschluss würde es mich nun aber doch noch interessieren, wie und ob ihr eure Server den schützt?