Kategorie-Archiv: Hardware

Adonit Jot Script Review aus erster Hand

Da es leider immer mal wieder Notizen während meines Studiums gibt, welche man schlecht über eine Computer-Tastatur aufnehmen kann und da ich meine Notizen immer in Evernote erfasse und ablege, bietet sich das iPad mit Penultimate, welches direkt in Evernote synchronisieren kann, durchaus an.

Leider ist das Schreiben und Zeichnen mit dem Finger alles andere als präzise und komfortabel, weshalb ich immer mal wieder einen anderen Stift ausprobiert habe für das iPad. Von solchen mit einem dicken, weichen Ende, bis hin zu den Stiften mit einem durchsichtigen Plättchen am Ende, keiner konnte das Gefühl und die Präzision eines richtigen Stiftes auf Papier mitbringen – bis jetzt!

adonit_jot_script

Seit kurzer Zeit habe ich den Adonit Jot Script Evernote ausprobiert, welcher speziell für Evernote, genauer gesagt Penultimate entwickelt wurde. Dieser Stift ist der erste und einzige Stift mit einer normalen Spitze, welcher sich wie ein ganz gewöhnlicher Stift bedienen lässt:

Mit seinem Preis von knapp CHF 100.- gehört er zwar zu den teuersten Stiften auf dem Markt, doch ich bin der Meinung, dass der Preis gerechtfertigt ist und sich durchaus lohnt.

Bei all den Werbevideos möchte ich euch auch nicht eine eigene Probe vorenthalten, welche ich komplett mit dem Stift erfasst habe (RSA-Verschlüsselung aus einer Mathematik-Vorlesung):

rsa

Oder auch zeichnen geht problemlos, wie die folgende Notiz über die Schichten-Theorie beweist:

schichten

Alles in allem möchte ich den Stift nicht mehr hergeben, da das Erfassen von Notizen so nicht nur schnell und einfach von statten geht, sondern auch durchaus Spass macht!

Spionageabwehr: Auto-Highjack von fliegenden AR.Dronen

Der Aufschrei war ja nicht gerade klein, als Amazon angekündigt hat, man teste “Eillieferungen” via Dronen direkt ab Lager zum Kunden. Die Angst beschränkte sich dabei aber mehr auf Kollisionen und die Ersetzung von menschlicher Arbeit durch Roboter. Viel mehr Sorgen bereitet mir persönlich dabei aber etwas ähnliches wie das hier:

SkyJack heisst das Stück Software und kann mit einer eigenen Drone und einem Raspberry Pi andere Dronen übernehmen und steuern. Angewandt auf die Pläne von Amazon heisst das, eine umherfliegende Drohne kann Lieferdrohnen anhalten und die Lieferung übernehmen, womit diese dann leer beim Kunden ankommen – das wird ja ein Spass für Amazon!

Und selbst wenn Amazon zum Schluss kommt, dass Lieferdronen doch nicht das Gelbe vom Ei sind, so kann die Software installiert auf einem stationären Pi immer noch zur Abwehr von Dronen verwendet werden. Ich stelle mir das ziemlich lustig vor, wenn jemand in die Nähe von meinem Haus herumfliegt und dann von meinem Pi immer wieder aus dem WLAN gekickt wird, während die Drone einfach in der Luft stehen bleibt bis der Akku hinüber ist :D

Mehr zu SykJack und dem Entwickler gibt es übrigens auf seiner Website.

OpenVAS auf dem Raspberry Pi

Vor einiger Zeit bin ich mal auf die Idee gekommen, meinen Raspberry Pi so zu programmieren, damit er in einem beliebigen Netzwerk installiert werden kann und dann automatisch jegliche Netzwerkgeräte auf Sicherheitslücken scannt.
Da sich Metasploit und OpenVAS hierfür anbietet, habe ich mich mal dran gemacht, OpenVAS auf meinem Pi zu installieren. Leider gar nicht mal so einfach, da es keine Pakete gibt und alles selbst kompiliert werden kann.

Also musste ich zuerst mal ein paar Vorbedingungen installieren:

apt-get install libmicrohttpd-dev libxml2-dev xsltproc libxslt1-dev pkg-config flex cmake libssh-dev sqlite3 libsqlite3-dev libgnutls28-dev libgcrypt11-dev libglib2.0-dev libpcap-dev libgpgme11-dev uuid-dev bison libksba-dev nmap rpm libopenvas2 libopenvas2-dev

Danach muss ein passender Ordner erstellt werden:

mkdir openvas
cd openvas

Nun herunterladen und entpacken:

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Review meines Multiroom-Systems Sonos

Seit kurzem bin ich im Besitz eines Multiroom-System von Sonos. Naja bis jetzt ist es nur eine Play:3, also allzu viel Multiroom ist da noch nicht, doch das ganze ist ja noch ausbaufähig und wollte zuerst mal Box und Handling von dem ganzen testen, wovon ich euch im folgenden nun berichten möchte.

Sonos ist ein praktisches kleines System bestehend aus einzelnen Komponenten. So gibt es Boxen wie die Play:3 (mit 3 Lautsprechern) oder die Play:5 (mit 5 Lautsprechern) oder die Playbar für den TV. Direkt an den Router wird die Bridge angeschlossen, welche dann alle anderen Boxen in einem eigenen WLAN erfasst und von einem iOS- oder Android-Handy oder von einem Windows-PC oder Mac gesteuert werden:

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