Moderner Lehrgang ist doch nicht nur modern

Vorgestern und Gestern waren meine beiden ersten Schultage an der FHNW und meine anfängliche Begeisterung ist tatsächlich immer noch vorhanden 😀 So will ich euch nun mal ein bisschen beschreiben, wie ich die beiden ersten Tage erlebt habe und wie alles gegangen ist. Also entschuldigt mein zusammenhangsloses Gebrabbel. 😉

Also wo fange ich an…
Echt super sind nicht nur die Mitstudenten, sondern auch die Dozenten sind sehr kompetent und können den Unterricht meistens sehr spannend gestalten. Meine beiden ersten Tage waren sehr kurzlebig, da immer etwas lief. Sehr lobenswert finde ich die Tatsache, dass jeder Dozent angehalten ist, ein „Drehbuch“ zu schreiben mit dem kompletten Ablauf des Semesters. So hat man stets eine Anlaufstelle, weiss wann Prüfungen anstehen und wann welches Thema behandelt wird.

Etwas schade finde ich das ganze drumherum… So sind in allen Fächern, egal ob Programmieren, Linux oder allgemeinbildende Fächer, technische Hilfsmittel während Prüfungen nicht erlaubt. Bei Allgemeinbildung kann ich das ja noch verstehen, da sind die Lehrer nicht immer so technikbegeistert wie zum Beispiel beim Programmieren, doch bei IT-lastigen Fächern sollte das meiner Meinung nach selbstverständlich sein… Für mich heisst das leider, dass alle Notizen, welche ich digital erfasse, für eine Prüfung ausgedruckt werden müssen. Greenpeace wird mich nicht mögen! Auch wird meiner Meinung nach zuviel Papier verteilt, denn Aufgabenblätter, Skripte und andere Dokumente können ja auch online gelesen werden. Besonders bei einem Informatik-Studiengang, da hat sowieso jeder ein Notebook mit. Wenn ich da zurückdenke an meine alte Berufsschule, wo das Notebook zu jeder Stunde inklusive den Prüfungsterminen dazugehörte, so ist das leider ein klarer Rückschritt.

Auch bin ich der Meinung, das die Dateiablage via Windows Share, (von den Lehrern auch „Active Directory“ genannt, was ja rein technisch falsch ist) und die daraus resultierende Unterteilung mit teils sehr tiefen Ordnerstrukturen für die einzelne Klassen und Fächer, eher ungeschickt gewählt ist. Klar ist es toll, dass man schnell und unkompliziert auf ein Dokument zugreifen kann, doch ist die Ordnerstruktur dank der vielen Ordnern sehr unübersichtlich und gleicht irgendwie einer Wundertüte – jedesmal wenn man reinschaut, entdeckt man etwas neues ;).
Ein kleiner Lichtblick am Himmel; im Fach Argumentation und Rhetorik verwendet man als einziges der von mir belegten Fächer die Plattform Moodle, gleich wie das auch schon meine ehemalige Berufsschule getan hat. Ich weiss ja nicht, was genau dagegen spricht, für die gesamte Fachhochschule Moodle zu verwenden, doch der Übersicht und Einfachheit zuliebe, sollte man sich das mal überlegen.

Aber ansonsten muss ich sagen, ich bin sehr angetan von der Schule, den Mitstudenten und den Dozenten und Professoren und ich stehe immer noch voll hinter meiner Entscheidung an der FHNW zu studieren . 🙂

9 Kommentare bei „Moderner Lehrgang ist doch nicht nur modern

  1. Stimme dir bei vielem zu: Moodle für alle wäre sehr fein 😉
    Allerdings wird dies durch die vielen verschiedenen Institute wohl nicht so einfach möglich sein…

    Das sie die File-Ablage Active Directory nennen nervt mich auch, aber sie können ja wohl nicht gut sagen „Die Dateien findet ihr auf dem domain-based DFS-Share“ 😛
    Da wir noch von keinem Informatik-Dozent die Richtigstellung gehört haben gibt mir eher etwas zu denken …

    Ansonsten: TOP!

    1. Naja, eine Moodle-Installation pro Institut und dann darin die Module abbilden würde reichen. Die Shares sind ja auch nur von der Hochschule für Technik und nicht von der gesamten FHNW, somit wäre Personal für dessen Verwaltung vorhanden.

  2. Was war das für eine moderne Berufsfachschule, die moodle hatte?
    Ich wünsche dir viel Erfolg an der FHNW.
    Auch dort wird ein LMS Einzug halten – hoffentlich moodle.

  3. Bei der Fernfachhochschule wird auch Moodle eingesetzt. Dank der BBBaden war ich bereits an die Moodle Tests gewöhnt. Im Gegensatz zu meinen Mitstudenten.

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