Archiv für den Monat: März 2012

Ruhe kehrt ein!

Geschätzte Leser und Leserinnen! In nächster Zeit wird hier ein bisschen mehr Ruhe einkehren, da ich für die nächsten 17 Wochen den für Schweizer noch obligatorische Wehrdienst absolvieren werde. Da ich dadurch unter der Woche nicht mehr an einem Computer komme und am Wochenende meistens mit Schlafen und Erholen beschäftigt bin, kann es gut sein, dass hier ein bisschen Stille einkehrt. Ich will aber trotzdem mein obligatorisches Minimum von einem Artikel pro Monat versuchen einzuhalten!

So und nun muss ich auch bald schon wieder weg, 23:15 gehts wieder los für eine weitere Woche!

Prüfungsvorbereitung 117-202 für LPIC-2

Ich bin aktuell an den Vorbereitungen für LPI 117-202, die abschliessende Prüfung von LPIC-2. Und dazu wird es auch mal wieder Zeit ein paar Befehle, Parameter und Notizen zu repetieren und zu vertiefen.

Apache / SSL

Ein grösseres Kapitel der Prüfung ist die Erstellung und Verwaltung von Webservern mit Apache. Nichts schwieriges, schliesslich gehörten VirtualHosts und DocumentRoot auch zu den vorigen Prüfungen. Doch bei SSL bin ich dann doch ein bisschen ins Stocken geraten, die ganzen Kommandos zum Erstellen eines passenden Zertifikates hatte ich nicht gleich auswendig im Kopf und musste diese kurz nachschauen. So wird ein neuer Schlüssel wie folgt generiert:

openssl req -new > cert.csr

Will man das Passwort nicht, so kann man dies auch entfernen:

openssl rsa -in privkey.pem -out cert.key

Will man das Zertifikat nun signieren, so folgt folgender Befehl:

openssl req -new -x509 -key cert.key -out cert.cert

Nun muss das ganze noch an die korrekte Stelle, wie in der Konfiguration von Apache angegeben:

cp cert.cert /etc/httpd/ssl/ServerCert.pem
cp cert.key /etc/httpd/ssl/ServerKey.pem

Ist nun das Modul mod_ssl auch geladen, und SSL durch “SSLEngine on” aktiviert, so können auch geschützte Verbindungen aufgebaut werden.

Samba 3

Ein anderes grösseres Kapitel ist Samba in Version 3. Leider habe ich damit nie wirklich gearbeitet und deshalb ein klein wenig Nachholbedarf!
Die Konfiguration von Samba (/etc/samba/smb.conf) ist Gegliedert durch einen Titel in eckigen Klammern, welcher jeweils für ein Verzeichnis steht. Darunter folgen dann Einstellungen zu jeweils diesem Verzeichnis oder Drucker. Einzige Ausnahme bildet der erste Title [global]. Dieser beinhaltet allgemeine Einstellungen zu Samba:

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Speicherlimit für VMFS von ESX bei 256GB

Heute wollte ich eigentlich eine neue VM auf unserem ESX anlegen, dessen Basis eine 500GB grosse virtuelle Disk auf unserem Datastore sein sollte. Richtig cool dabei, der Wizard von ESX zum erstellen von neuen virtuellen Servern setzte meine 500GB automatisch auf 256GB herunter mit der Begründung meine Eingabe wäre keine Zahl oder ausserhalb dem erlaubten Bereich. Und ja, ich habe noch genügend Speicherplatz auf dem Datastore und auch eine gültige Zahl eingegeben, daran liegt es nicht ;)

Das Problem liegt eher an der Blocksize. Diese ist auf meinem ESX Server nämlich auf dämliche 1MB eingestellt. Das heisst die kleinst mögliche Disk, welche ich erstellen kann, hat 1MB an Grösse – das kommt ja auch so oft vor… Dafür liegt die Obergrenze bei 256GB. Hätte ich hier 2, 4 oder 8MB eingestellt, so würde sich die Obergrenze entsprechend ausweiten:

BS     |      VHD Speichergrösse
1MB   |    1MB – 256GB
2MB   |    2MB – 512GB
4MB   |    4MB – 1024GB
8MB   |    8MB – 2024GB

Die eigene Blocksize lässt sich über den vSphere Client ermitteln:

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Wenige Magazine / Zeitungen im Kindle Store

Heute hat mich die Frage warum nicht mehr losgelassen…
Als ich heute meinen Kindle in der Hand hatte, stellte ich mir wieder die Frage, warum Zeitungen und Magazine ihr Angebot nicht auf den Kindle ausweiten. Die meisten Zeitungen besitzen ja schon lange ein Onlineangebot, auch Magazine bieten ihre Texte immer öfters als PDF an, also liegen die Texte auch schon in einer optimierten Fassung vor. Nun gibt es auch immer mehr Verlegern, welche ihr Angebot auch auf dem iPad anbieten, wie gross kann da also der Schritt zum Kindle noch sein?
Leider konnte ich mir die Antwort nicht zusammenreimen, und habe beschlossen, mal aktiv bei den Verlegern nachzufragen.

Als erstes die Aargauer Zeitung:

Ich weiss nicht, ob Ihnen der eReader von Amazon, der Kindle, ein Begriff ist.
Falls Sie diesen kennen, so ist Ihnen sicherlich auch bekannt, dass es möglich ist, darauf auch Zeitungen und Magazine zu lesen – die NZZ macht ja bereits seit einem guten halben Jahr vor, wie das geht!

Eigentlich bin ich ja nicht so ein Freund der NZZ und habe mich nach Alternativen umgeschaut, natürlich in der Hoffnung, die AZ vorzufinden. Dummerweise gibt es weder die AZ noch andere Schweizer Alternativen für Endgeräte wie den Kindle.
Dies gab mir dann auch ein bisschen zu denken, da die AZ ja alle Texte durch Ihre Online-Ausgabe schon digital und optimiert vorliegen hat. Ausserdem gibt es eine iPad Applikation, welche alle Texte schon optimiert auf einem alternativen Endgerät als dem Computer anzeigen kann. Wieso also nimmt man nicht den kleinen Schritt, das ganze auch auf dem Kindle zur Verfügung zu stellen.
Auf Grund der Marktlücke, welche aktuell da noch vorherrscht, könnte man sich so mit guten Reportagen und Berichterstattungen sehr schnell weit etablieren. Ausserdem ist es ein weiterer Schritt weg von der Printversion. Ich muss Ihnen ja nicht erklären, das so neben verminderter Druck- und Versandtkosten auch der Umwelt ein grosser Dienst erwiesen wird!

Ich wäre also sehr interessiert an den Gründen, wieso man bis jetzt noch nicht in diesen neuen und innovativen Markt eingestiegen ist, wo doch so viel Potential darin stecken würde?

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