Mein Kindle 3 und ich
Dieser Beitrag wurde vor über 3 Monaten veröffentlicht. Die darin beschriebenen Informationen sind mit Vorsicht zu geniessen, da sie bereits veraltet oder nicht mehr gültig sein könnten. Solltest du von Neuerungen oder Verbesserungen wissen, so freue ich mich über einen klärenden Kommentar.Seit nun ein bisschen mehr als einem Monat bin ich auch stolzer Besitzer eines Kindle 3G. Ich hatte das Glück meinen Kindle so ziemlich am Tiefpunkt des Dollars zu kaufen, wodurch ich für das 189$-Produkt inklusive Zoll- und Lieferkosten nur CHF 180.- bezahlen musste.
Nun genug davon, jetzt zum Kindle selbst. Ich nehme mal an, ich muss nicht mehr vorstellen, was das Gerät überhaupt ist, denn wer es nicht kennt, der kann hier lesen oder das folgende Video schauen:
Nun denn, wie gesagt bisher habe ich meinen Kindle seit ein bisschen mehr als einem Monat. Ich bin mich ja gewöhnt, dass die Laufzeit von Akkus immer etwas optimistischer angegeben werden, als sie eigentlich halten. So habe ich bei der versprochenen Laufzeit von 2 Monaten ohne oder 10 Tage mit WLAN / 3G ein bisschen gezweifelt, nun jedoch muss ich sagen, die Angaben sind durchaus noch untertrieben!
Mein Kindle habe ich bekommen mit halber Akkuladung, was mir nun gut 3 Wochen lang Lesevergnügen bereitete. Und das obwohl während der Hälfte der Zeit das WLAN / 3G aktiviert war. So ist es sogar vorgekommen, dass ich mich schon so fest an den guten Akku gewöhnt hatte, dass ich erst mal das Ladekabel suchen musste…
Amazon oder der Kindle schaffen die hohe Laufzeit des Akkus, indem man sehr sparsam vorgegangen ist. So ist das Display kein Touchscreen, sondern basiert auf der E-Ink Technologie, wobei nur Strom beim Bildaufbau oder beim Seitenwechsel benötigt wird. Ist die Seite nach einer halben Sekunde (ja der Bildaufbau dauert “etwas” länger) mal geladen, so wird zum Anzeigen kein Fünkchen Strom mehr verbraucht, weshalb der Kindle nach dem Ausschalten auch immer ein cooles Bild als Screensaver ladet.
Und auch das versprochene Leseverhalten hat mich nicht enttäuscht. Versprochen wird, dass man bei jedem Lichtverhältnis problemlos lesen kann. Und das kann ich so problemlos bestätigen. Am besten Testen konnte ich das ganze jeweils am Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Bus. Da fährt man vom Schatten in die pralle Sonne, dann wieder Schatten, zwischen durch ist man auf der sonnenabgewandten Seite, eine Minute später wieder nicht mehr! Und ich konnte während der gesamten Fahrt stets problemlos lesen!
Jedoch der Extremtest steht noch an, in meinen kommenden Ferien (in knapp 2 Wochen) am Strand und im Flugzeug!
Einzig zu bemängeln ist aktuell die Buchauswahl, oder aber die Auswahl an Zeitungen und Magazinen. Auch wenn es schon eine NZZ gibt, welche sich übrigens sehr gut und unkompliziert lesen lässt, so hat der Amazon-Store doch eine begrenzte Auswahl an vor allem deutschen Büchern, die mich auch interessieren würden. Doch zum Glück bin ich der englischen Sprache mächtig, wodurch das nicht so ein Problem ist!
Und für alle die jetzt mit dem Argument “Aber das gibt es ja als PDF” kommen wollen, lasst euch gesagt sein, das: Ich weiss! Doch das Display des Kindl’s ist zu klein um eine Seite mit Bild und Text als ganzes anzuzeigen. Denn dabei müsste die Schriftgrösse so enorm verkleinert werden, dass das Lesen der Texte nur noch sehr schwer möglich ist – für meine Augen auf jeden Fall!
Und ja ich weiss auch, dass man ein PDF konvertierten kann, doch das ist einfach nicht das selbe nur noch im Notfall lesbar, von geniessbar ganz zu schweigen.
Ganz gespannt bin ich auch auf das unlimitierte 3G weltweit. In der Schweiz läuft es problemlos und unkompliziert auch über den experimentellen Browser. Doch viel mehr interessiert es mich, wie es denn damit im Ausland aussieht, doch auch das wird sich in den kommenden Ferien klären
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Ich muss sagen für mich hat sich der Kindle durchaus gelohnt. Er ist sehr leicht und handlich und ich habe in meinem Leben noch nicht so viel gelesen, wie seit ich den Kindle habe ![]()
Jedoch muss man sich bewusst sein, auch wenn es einen experimentellen Browser und Musik-Player gibt, so ist das Gerät doch ein eBook-Reader und kein Tablet-Ersatz, da dazu einfach die benötigten Funktionen und Features fehlen!
Doch wer sich dem im Klaren ist, der wird allergrösste Freude haben an einem Kindle.
Denn wer kann schon 3’500 Bücher immer dabei haben? (Auch wenn es absurd ist, ist die Vorstellung eine halbe Bibliothek in der Tasche zu haben ganz reizvoll!).
Und bevor ihr nun fragt: Nein, ich habe keine Aktien bei Amazon (gibt’s die überhaupt?) und werde für den Artikel auch nicht bezahlt – ich bin schlicht und einfach begeistert!







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