Backup mit NAS D-Link DNS-320

Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir ein NAS zu zulegen. Grund dafür war vor allem, dass ich Daten von meinem Laptop gerne irgendwohin sichern möchte, ohne andauernd Festplatten ein- und auszustecken. Gleichzeitig möchte ich aber auch noch meine Filme, Musik und Bilder auf meinem Laptop oder meiner Playstation begutachten.
Da immer über Freigaben zu arbeiten ist sehr aufwendig.

Und als ich dann vor ein paar Tagen auf Daydeal.ch das NAS DNS-320 von D-Link gesehen habe, musste ich zuschlagen!

Mittlerweile habe ich das Teil fast eine Woche im Betrieb und bin positiv überrascht.
Für CHF 99.- bietet mir das kleine Ding zwei Einschübe für Festplatten bis zu 2 TB. Zur Auswahl dafür steht RAID 0 oder 1 wodurch man auf einen Maximalspeicher von 4 TB kommt.
Auf der technischen Seite gibt es einen integrierten FTP-Server, Windows- & NFS-Freigaben, P2P, Ajaxplorer, FTP/HTTP-Download, iTunes-Server, UPnP, Quotas, Benutzer- und Gruppenrechte und einen Web-Explorer.

Auf der Front gibt es einen USB-Anschluss mit einem One-Klick-Knopf zum Kopieren von Festplatten und USB-Sticks. Alternativ kann darüber auch ein USB-Drucker zum Netzwerkdrucker umfunktioniert werden.

Ansonsten gibt es noch einen Gigabit-Netzwerkanschluss, 800MHz CPU und 128MB an RAM.

Administriert wird alles, wie für ein NAS so üblich, über ein WebGUI.

Einziges kleines Manko: Ich habe meine 2TB-Festplatte, gefüllt mit Daten, reingesteckt. Doch bevor das NAS diese verwenden wollte, musste ich die Platte formatieren. Und 2TB an Daten herumzukopieren ist sehr mühsam! Aber da dies ein einmaliger Vorgang war, kann ich damit leben.

Ach ja und da das NAS mit alter Firmware ausgeliefert wurde, musste ich zuerst noch ein Upgrade machen (von 1.0 auf 2.0). Neue Funktionen o.ä. gab es dadurch aber leider nicht, nur die Aufmachung hat sich ein bisschen verändert 🙁

Und nun habe ich endlich eine bequeme Möglichkeit, via rsync Daten auf die NFS-Freigabe zu schieben und somit mein gesamter Client zu sichern, ohne jedes Mal eine Festplatte anhängen zu müssen. 🙂

Und nun zu euch!

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Und was leider nicht in eine Umfrage passt, was für Software verwendet ihr?

24 Kommentare bei „Backup mit NAS D-Link DNS-320

  1. Nachdem ich längere Zeit Unison verwendet habe und ziemlich unzufrieden war bin ich per Zufall auf GAdmin-Rsync aus den Ubuntu Standard-Quellen gestoßen und bisher ziemlich begeistert. Für das Backups von Musik und Videos geht das schön schnell und ist auch für Nicht-Profis wie mich ganz gut zu bedienen.

    Daneben verwende ich aber auch Back-In-Time, was anscheinend leider kein Netzwerk beherrscht, aber dessen Oberfläche und Bedienbarkeit mir immer noch am besten gefällt.

  2. Habe einen Backup-Server mit Ubuntu 10.04 darauf. Backup wird mit rsbackup.sh via Cron-Script automatisch täglich gemacht.

    Ist gleichzeitig und Hauptsächlich jedoch als MythTV-Server verwendet (2 analog TV-Karten) und hat alle Musik/Videos auf 3 internen HDs und eine USB-HD verteilt. Total 2TB.

    Der Desktop und der Laptop im Haus haben beide auch Ubuntu 10.04 darauf und können als Client die Filme /Videos anzeigen. Laptop+Beamer ist mein Home-TV.

  3. Bin grad auf der Suche nach einem ähnlichen Gerät. Wie steht es um die Geschwindigkeit? Ich brauch meine Backups zwar nicht schneller als alle andern haben, möchte aber auch nicht „ewig“ drauf warten müssen. 😉

  4. Wie ist denn die Leistungsaufnahme von so einem NAS? Meinen Standrechner zweckentfremde ich – neben gelegentlichem Spielen – fast nur noch als NAS. Den muss ich dafür natürlich jedes mal einschalten und 90W Leistungsaufnahme im Leerlauf sind auch nicht gerade wenig. Darum hätte ich gerne ein NAS, welches dann rund 24 Stunden am Tag laufen würde. Nur bringt mir das halt nichts wenn es im Ruhezustand schon 15 Watt braucht.

  5. Nun, ist es uboot wie die 323 etc.
    Dann käme für mich ein anderes os gleich wieder in frage.
    Auf welchem OS basiert es?
    Der Preis macht es für mich interessanter als PgoPlug und Konsorten.
    Grüsse

        1. Habe mich kundig gemacht.
          Werde mir nächsten Monat so ein Gerät kaufen und dann mal das ganze im blog protokollieren, wenn es funzt.
          Eine kleine Anleitung dazu gibt es hier: http://wiki.dns323.info/dns-320,
          ja, das Komma ist richtig in der URL
          Grüsse
          Chris

        2. Kenne ich die Seite, von da habe ich auch die Infos zum fun_plug (letzter Beitrag).
          Bin schon gespannt auf den Beitrag von dir!

          PS: Welches Komma? Das Komma ist gar nicht Teil der URL bei mir…

        3. War so in der Bar von dem Wiki aus… somit, ist Egal wenn es auch so funzt.
          Dauert halt ein wenig, da ich noch an einem Theme für Serendipity code.

  6. Ich hab mir das Teil auch geholt. Doch so ganz klarkommen tue ich noch nicht. Ich verstehe das Konzept vom Interface nicht recht. Ich will mehrere Freigaben anlegen, welche ich bei Windows einbinde, aber über den Menupunkt „Network Shares“ erscheint immer nur „Volume_1“ (Raid 1) und hinzufügen kann ich da auch nichts, weils keine Ordner hat. Kannst du mir da weiterhelfen oder muss ich mit der einen Freigabe leben? (Was ja komisch wäre, wenn es diesen Menupunkt schon gibt).

    1. Nein du musst nicht damit leben 😉

      Also:
      1. Du fügst zum Beispiel über den Web-Dateimanager neue Ordner hinzu.
      2. Dann legst du deine Benutzer an, welche du später nutzen willst.
      3. Nun gehst du ins Menu der Freigaben und fügst eine Neue hinzu
      4. Beim Auswählen des Ordners klickst du auf Volume_1, dann öffnen sich die Subfolder
      5. Hier wählst du deine Ordner
      6. Im nächsten Schritt wählst du Spezielle Benutzer / Gruppen
      7. Nun wählst du den passenden Benutzer mit den gewünschten Rechten
      8. Dann gibst du an ob noch FTP oder NFS gebraucht werden und konfiguriert auch diese
      9. Fertig 🙂

      Klar?

      PS: Ich habe Firmware 2.0 drauf, Standard ist 1.0 – also noch rasch upgraden vorher 🙂

  7. Hallo,

    welchen maximalen Daten-Durchsatz hast du denn beim Lesen/Schreiben via NFS? Bei 1 GBit LAN könnte das ja schon durchaus im Bereich einer SATA-Platte liegen, theorethisch – wie schauts in der Praxis aus?

    1. Bei mir ist der Flaschenhals das WLAN: Da komm ich nur auf 54Mbit/s.
      Ansonsten ist der Flaschenhals die Disk. Das Netzwerk via LAN liefert 1Gbit/s, die Disk liefert nur 300Mbit/s, also kommst du in den Bereich einer SATA-Platte.
      Einen praktischen Test werde ich in absehbarer Zeit mal nachliefern.

      1. Moinsel,

        Ich habe schon mehrmals die Erfahung mit solchen günstigeren NAS gemacht, dass die CPU schlichtweg zu langsam ist mit 800MHz um einen anständigen Speed selbst bei einem RAID1 hinzukriegen.
        Vielleicht gibt es da 20 – 30 MB/s, aber eine selbst eine günstigere SATA-Platte bringt 60 – 80MB/s hin. Und auch wenn da 54MBit/s beim WLAN oder 1GBit/s beim Kontroller oder 300MBit/s (??? SATA-II ist 3.0 GBit/s = ca. 300MB/s ???) bei der Festplatte angegeben ist, das sind auch nur Zahlen der Verkäufer resp. die theoretisch maximalen Werte.

        Als evt. könntest du ja das NAS mal direkt mit z.B. deinem Rechner per Gigabit verbinden, und ein paar Tests machen (ein paar grosse Dateien (>100MB), viele kleine Dateien (<1MB)) und diese dann hinschreiben … evt. auch CPU-Auslastung im Auge behalten … das würde tausend mal mehr aussagen wie die Herstellerwerte 😉

        LG
        lousek

  8. Hallo zusammen

    ich hab mir auch so ein NAS (D-Link DNS-320) zugelegt…
    Ich greiffe mit 2 Notebooks (Win7) via W-LAN-Router auf den NAS zu.

    Jedoch finde ich den NAS nach dem „Einschlafen“ im Netzwerk nicht mehr!
    Der NAS bleibt einfach auf standby…

    Was kann man da tun?

    LG Roland

  9. ich habe die neuste Version aufgespielt.

    Muss ich nun am NAS eine statische IP vergeben und beim W-Lan-Router diese Adresse als statischer Pfad eintragen?

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