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7.Mai 2009 / Patrick

Fünf Gründe gegen Linux

closeDieser Beitrag wurde vor über 3 Monaten veröffentlicht. Die darin beschriebenen Informationen sind mit Vorsicht zu geniessen, da sie bereits veraltet oder nicht mehr gültig sein könnten. Solltest du von Neuerungen oder Verbesserungen wissen, so freue ich mich über einen klärenden Kommentar.

PCTipp, ein Schweizer Computer(Anfänger) Magazin protzte heute mit einer fetten Ansage.

Die Gründe stammen aus Leserbriefen, Foren und anderen versteckten Winkeln des Internets:

1. Das Lieblingsprogramm läuft nicht unter Linux

2. Die Hardware zickt

3. Keine Kommandozeilenbefehle, bitte

4. Unter Windows funktioniert das aber anders

5. Die Installation ging völlig schief

Ich muss sagen, mir gefallen diese Gründe! Ich finde Windows auch viel besser…

Mittlerweile vermisse ich schon der immer wiederkehrende, wunderschöne, blaue Bildschirm mit weisser Schrift, welcher von Zeit zu Zeit mal wieder auftaucht.

Weiter vermisse ich die kurzen Pausen, welche ich machen durfte, wenn sich mein Windows mal wieder eingefroren hat.

Aber am allermeisten vermisse ich ja die langen Bootzeiten. Ich meine bei 30 Sekunden Bootzeit unter Linux hat man ja gar keine Zeit mehr sich einen Kaffee zu holen!

Ach ja: Fast hätte ich die wunderbare Zeit vergessen, die ich beim zusammensuchen und aktualisieren meiner Programme verbringen durfte! Ist ja direkt langweilig wenn man alles von einem Ort herunterladen kann und alles automatisch aktualisiert wird…

Naja wie auch immer :)

  • Phiphi

    Haha, interessanter Artikel, interessant sind auch die Kommentare.

    Aus den Kommentaren:
    Der Artikel hatte ursprünglich eine ganz andere Aussage! der Ursprungsartikel nimmt stellung zu gründen und Vorurteilen und gibt relativ neutrale Antworten.

    Ursprungsartikel von PC World (Artikel über die VORURTEILE!!)

    “Übersetzung” des Artikels bei PC-Welt.de
    Lässt Pro-Linux-argumente weg und enthält gravierende Fehler. Bsp: “Virtualisierungslösungen wie zum Beispiel Wine”

  • Mike1

    Irgendwie scheint es in letzter Zeit “in” zu sein gegen Windows zu schimpfen oder ab und an ein paar gehässige Sprüche loszulassen. Fällt mir bei den diversen Blog-Artikeln im Ubuntuusers-Planeten mehr und mehr auf.
    Ich finde das weder schön noch notwendig. Außerdem braucht sich dann niemand wundern wenn zurück-gelästert wird, denn wie heißt es so schön: “Wie man in den Wald ruft so schallt es zurück”

  • Patrick

    Hi Mike1

    ich schimpfe doch nicht gegen Windows. Ich habe nur meine Meinung vermischt mit Fakten dargestellt…
    Und mit deiner netten Redensart hast du recht: Ich bin dann wohl die Antwort aus dem Walde :)

    grz

  • mogli91

    Zu erst: ich komme aus einer Umgebung, wo andere brav Windows benutzen und eigentlich nur zocken usw., keiner über Alternativen wie Linux oder freie Software nachdenken, gehe ja aber auch noch zu Schule ;-) , so weit, so gut.
    Die Sache ist nur die, die mir immer wieder auffällt: Die Leute, die Ahnung von PC’s haben, verbreiten überall Linux sei zu nix zu gebrauchen, unter den Leuten, die eben weniger Ahnung von PC’s haben und meinen dann mit dieser Meinung, mitreden zu können. Leute: Es gibt unter anderem den Vorteil an Linux, dass es Live-CD’s von fertigen Distributionen gibt, also ladet euch eine, brennt sie mit Windows (denn dazu ist es gut zu gebrauchen) und macht euch doch mal ein gerechtes Urteil über Linux. Und jeder, der über das Urteil erfahren möchte, bekommt die CD. Darf ja legal weiter gegeben werden (ja, legal, liebe steam-enginge-cracker ;-) )

  • Phyrex

    Hm ich weis auch nicht. Bluescreen? Eingefroren? ich weis ja nicht was ihr alle mit eurem Windows macht. Aber ich denke es gelten fast dieselben Gesetze für beide Systeme. Die meisten Probleme sitzen “vor” dem Bildschirm. Ja Windows hat macken, Linux ebenso. Mein Laptop ist am Anfang auch eingefroren, mangels Acpi unterstützung oder so. Gut wie ein Bluescreen unter Linux aussieht weis ich nicht aber was soll dieses gegenseitige lästern. Bringt keinem was, da schließ ich mich Mike1 an.

  • Wolfgang Claus

    Hallo,
    seit Neujahr bin ich unter die Nur-Linux-User gegangen. Ich habe mein Vista mit Ubuntu plattgebügelt weil ich es satt hatte, wöchentlich nach dem Rechten bei Microsoft zu schauen. Die pentranten Nachfragen von Microsoft und die unendlichen updates und die übrigen Wartezeiten hatte ich satt. So allmählich fange ich an, die unendliche Vielfalt und Freiheit unter Linux zu schätzen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang

  • Criz

    Ich vermisse unter Ubuntu grade die einfache installation von OO 3.1 :-(

    PS: Ich nutze Linux zu 99% und das seit ca. 5 Jahren.

  • moge

    Auch sehr schön finde ich den kleinen Fehler, dass von der Ubuntu Version 8.04 berichtet wird. Die wenigsten Nutzer sind noch diese Version am betreiben sondern entweder noch bei 8.10 oder inzwischen auf 9.04 umgestiegen….
    Ob das nun Absicht war oder man einfach nur 8 und 9 vertauscht hat, ich kann es nicht sagen!

  • Tempura

    Windows kann genauso schnell booten, genauso wie Linux sich seine Zeit nehmen kann. Die nehmen sich da beide nicht viel. Es kommt mittlerweile einzig auf Hardware und Konfiguration an. Und ein Bluescreen würde Linux eigentlich ganz gut stehen, denn wenn das mal abstürzt (was ähnlich häufig geschieht wie bei Windows, nämlich *selten*), merkt man das nicht mal weil es einfach nur einfriert und gar nichts mehr macht. Dann darf man raten: ist jetzt Linux abgekackt oder hat sich nur der X-Server aufgehängt.

  • Testwiese

    Jeder wird immer das System loben mit dem er am meisten Glücklich ist. Die Windows-Trolle halt Windows, die Linux-Jünger ihr Linux. Das ist ja auch ok. Doch meistens ist es nur ein blödes geschimpfe auf das andere System das niemanden etwas bringt. Mit unreflektierten Windows ist scheiße Gerede wird man auf alle fälle niemanden zum wechseln bringen.
    Oft endet so was eh nur in Flamewars. Wer weiß vielleicht ist das ja auch so gewünscht.
    @Mike1 ist mir auch aufgefallen!:(

    Testwiese

  • Stefan

    Testwiese hat recht: soll jeder mit dem System glücklich sein und werden, mit dem er am Besten zurecht kommt. Und wenn jemand gerne mit einem dezellerierendem System arbeitet, ist das nicht das Problem der Linux-Community. Wenn jemand Geld für Software ausgeben will, muss dass jeder mit sich, seinem Gewissen und im Extremfall mit seinem Partner ausmachen.

  • Rollbobel

    “Aber am allermeisten vermisse ich ja die langen Bootzeiten. Ich meine bei 30 Sekunden Bootzeit unter Linux hat man ja gar keine Zeit mehr sich einen Kaffee zu holen!”

    Ich muss ganz ehrlich sagen dass ich das nicht nachvollziehen kann. Auf meinem Rechner (der inzwischen auch schon 2 Jahre alt ist) bootet WinXP (frisch installiert vor etwa einem Jahr) in unter 30 Sekunden. Ich selbst benutze Linux auch lieber weil es viele Vorzüge hat. Aber die Bootzeit gehört nicht dazu.

  • http://ubuntu.blog.de SHAKAL

    Man hat es wirklich nicht leicht ;-)

  • fuzzy

    Fehlt jetzt nur noch eine Diskussion darüber, welche Linux-Distri nun besser ist… :D