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25.März 2009 / Patrick

Pentest – Sicherheit im eigenen Netzwerk

closeDieser Beitrag wurde vor über 3 Monaten veröffentlicht. Die darin beschriebenen Informationen sind mit Vorsicht zu geniessen, da sie bereits veraltet oder nicht mehr gültig sein könnten. Solltest du von Neuerungen oder Verbesserungen wissen, so freue ich mich über einen klärenden Kommentar.

Pentest oder auch Penetration-Test sind Sicherheitstest, wo ein Hacker, mit dem Einverständnis des Opfers versucht in ein Firmennetzwerk einzudringen.

Einer Firma hilft ein solcher Test zum Bestätigen, dass das eigenen Netzwerk (fast) sicher ist oder um eben Sicherheitslücken aufzudecken.

Jedoch hat nicht jeder das Wissen oder das Geld um einen solchen Test durchzuführen, doch Sicherheit sollte jeder geniessen können. Um dieses Problem auszuhebeln gibt es fix fertige Scanner, welche ein komplettes Netzwerk auf die neusten Exploits prüfen.

Welche Lücken gibt es?

Einer der besten dieser Scanner ist Nessus. Dieser ist in einer gratis Version verfügbar. Der Scanner erhält nach einer Gratis-Registrierung alle 24 Stunden die neusten Exploits und Sicherheitslücken und kann diese bei einem neuen Scan auch gleich einsetzen.

Nessus gibt es als Server und als Client. Man hat somit auch die Möglichkeit Nessus auf einem Server zu installieren und sich dann mit dem Client darauf einzuloggen.

Für die Installation habe ich ein kleines Script erstellt, welches alle Vorgänge beinahe automatisch durchführt. Oder man führt die folgenden Schritte aus:

Zuerst müssen wir Nessus installieren:

sudo apt-get install nessus nessusd

Nun müssen wir einen User hinzufügen:

sudo nessus-adduser

Hier muss man einen Usernamen eingeben, mit welchem man sich auf dem Nessus-Server einloggt. Bei Authentication kann man einfach ENTER drücken. Nach der Eingabe des Passwortes werden die Regeln definiert. Hier kann man getrost die Standardeinstellungen stehen lassen und nach einer kurzen Wartezeit mit Strg + D die Konfiguration abschliessen.
Damit man immer die aktuellen Exploits erhält, muss man sich gratis registrieren. Dies kann man hier machen: http://www.nessus.org/plugins/index.php?view=register

nessus-fetch --register $code

Nun kann man seine Plugins updaten:

sudo nessus-update-plugins

und schlussendlich den Server starten:

sudo /etc/init.d/nessusd start

Nun fügen wir noch einen Eintrag hinzu, damit der Server beim Starten des PC automatisch auch startet:

sudo update-rc.d nessusd defaults

Nun können wir Nessus starten. Das starten dauert ein bisschen, da neben dem laden aller Plugins auch noch die neusten runtergeladen werden:

nessus

Nun haben wir Nessus installiert. Doch nach einem Scan wissen wir erst, wo es eine Lücke gibt, nicht aber wie man sie ausnutzt.

Dazu haben wir das Metasploit Framework.

Die Exploits

Leider ist Metasploit nicht auf den Packetservern verfügbar. Deshalb muss man sich die Installation von hier besorgen.

Zur Installation kann man wieder mein Script verwenden oder folgende Anleitung verwenden.

Zuerst brauchen wir das aktuelle Framework. Dieses ist gepackt in einem Archiv also müssen wir zuerst entpacken:

tar -xzf framework-*

Da Metasploit auf Ruby basiert, brauchen wir noch den passenden Ruby-Hintergrund:

sudo apt-get install ruby libruby libgtk2-ruby libglade2-ruby libopenssl-ruby -y sqlite3*

Nun erstellen wir einen Ordner:

sudo mkdir /opt/metasploit

Und verschieben unsere Daten in den Ordner:

sudo mv framework-X.X/* /opt/metasploit/

Das Framework selbst gibt es als GUI, Webservice oder Konsole. Aufgerufen werden diese mit folgenden Befehlen:

/opt/metasploit/msfgui
/opt/metasploit/msfweb
sudo /opt/metasploit/msfconsole

Der Server ist dann unter der URL http://localhost:55555 verfügbar. Es ist jedoch empfohlen, die Konsole zu verwenden, da nur da alle Funktionen verfügbar sind.

Wie es nun weiter geht, dass muss jeder selbst raus finden, da sogenannte “Hack-Anleitungen” (ob für gute oder schlechte Zwecke) illegal sind. Ich weiss nicht einmal, ob es erlaubt ist die folgenden zwei Links zu posten:

Tutorial Part 1: http://www.ethicalhacker.net/content/view/227/24/
Tutorial Part 2: http://www.ethicalhacker.net/content/view/238/24/