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13.Dezember 2008 / Patrick

Das perfekte Backup

closeDieser Beitrag wurde vor über 3 Monaten veröffentlicht. Die darin beschriebenen Informationen sind mit Vorsicht zu geniessen, da sie bereits veraltet oder nicht mehr gültig sein könnten. Solltest du von Neuerungen oder Verbesserungen wissen, so freue ich mich über einen klärenden Kommentar.

Ich habe selbst lange keine Backups von meinem System gemacht, weder zu meiner Windowszeit noch während meiner Linux- / Ubuntuzeit.

Doch irgendwie habe ich es wieder ins Auge gefasst, da einem Kollegen von mir der PC mit Viren versucht ist. Also habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Script oder Tool gemacht. Jedoch, da ich meine Daten auf eine externe HD speichern will, wollte ich zuerst ein Script machen, welches bei jedem einstecken ein Backup macht. Jedoch, da ich extrem faul bin und dem Shell-Scripting nicht wirklich mächtig bin, habe ich mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Tool gemacht.

Wie so oft einmal wurde ich im Wiki von uu.de fündig: sBackup heisst die Lösung all meiner Probleme :) Naja, bleiben wir mal auf dem Boden!

Das installieren geht total einfach über die Shell mit folgendem Befehl:

sudo apt-get install sbackup

Danach findet man das Tool unter System >> Systemverwaltung >> Simple Backup Config / Restore. Über diese beiden Menueinträge managed man die ganze Software. Ich werde hier nur auf die Config, nicht aber auf das Restoren eingehen, da ich es selbst noch nie gebraucht habe und es hoffentlich auch nicht brauchen werden. Das selbe wünsche ich dir natürlich auch! :)

Nun kann man diverse Einstellungen vornehmen. Es sind seit der Installation ein paar Standardeinstellungen wie das includen der wichtigsten Pfaden oder das excluden von Musik und iso Files. Nun kann man noch die Zeit einstellen, wie oft das Backup durchgeführt werden muss. Weiter kann man bestimmen, wann ein Backup gelöscht werden soll.

Die für mich wichtigste Funktion ist Abort backup if destination directory not exist. Somit kann ich problemlos auf eine HDD sichern. Ist diese nicht vorhanden, so wird nichts gesichert.

  • herRrscher

    DANKE!!!

    Ich hab schon viele Programme ausprobiert, aber keins hat mir so richtig zugesagt und da hab ichs auch schleifen lassen seit Jahren. Mit sBackup geht das richtig gut von der Hand!

    Gruß, herRrscher

  • http://typo3weblog.de Frank

    Gerade die letzte Funktion halte ich für gefährlich. Angeommen deine HD ist kaputt, wird nicht erkannt. Du merkst es nicht, es gibt keine Backups. Jetzt raucht deine main HD ab, weg sind die Daten.

  • Roman

    Damit habe ich lange gearbeitet, bis ich eines Tages ein Backup zurückspielen wollte und sich das komprimierte Backup-File nicht mehr öffnen liess. Es war korrupt und nicht wieder zu reparieren. Damit konnte ich auch auf meine Files nicht mehr zurückgreifen. Wenn möglich, würde ich das Komprimieren ausschalten.

  • http://encodingit.ch admin

    @Frank: Es ist eine Überlegung wert, aber wenn ich mir so Gedanken darüber mache, dann fällt es leicht auf, wenn die HD korrupt ist. Denn wenn ich die HD einstecke, dann merke ich ob sie erkannt wurde oder nicht… Wird sie nämlich nicht erkannt, so wird sie nicht angezeigt als Icon auf dem Desktop, und falls sie nicht lesbar sein sollte, so werden auch keine Daten angezeigt in dem Folder, welcher sich nach dem anschliessen automatisch öffnet.
    @Roman: Das tut mir Leid für dich, danke aber für die Rückmeldung. Hab es darauf gleich mal ausprobiert und bei mir hat es tadellos funktioniert, zum Glück :)

    grz

  • dau

    Ich bin ein großer Freund von rsnapshot. Einmal konfigurieren (Zielpfad eintragen und Quelldaten in der Config), danach sind es tägliche Aufrufe von sudo rsnapshot daily. Es mag sein, dass sbackup das intern verwendet, aber ich gehe lieber über die Kommandozeile, da sehe ich auch Fehler…

    Grüße