Psylock mit Linux vorzug
Dieser Beitrag wurde vor über 3 Monaten veröffentlicht. Die darin beschriebenen Informationen sind mit Vorsicht zu geniessen, da sie bereits veraltet oder nicht mehr gültig sein könnten. Solltest du von Neuerungen oder Verbesserungen wissen, so freue ich mich über einen klärenden Kommentar.Psylock ist angeblich der aufgehende Stern am Sicherheits- und Authentifizierungshimmel!
Aktuell setzt man zwar immer noch Fingerabdrücke, Iris-Scan und Stimm- und Gesichtserkennungen ein, jedoch weiss jeder, dass diese auch fälschbar sind… Spätestens nachdem der CCC den Fingerabdruck von Wolfgang Schäubles veröffentlicht hat, weiss es jeder. Auch Stimm- und Gesichtserkennung ist nicht die beste Lösung, da sich beides im Laufe der Zeit stark verändern.
Nun soll ein neues Verfahren eingeführt werden, welches den User anhand seines Tippverhaltens identifiziert. Dabei wird dem User ein zufälliger Satz vorgegeben, welcher er abschreiben muss. Die Vorteile davon liegen auf der Hand: Es braucht keine Zusätzliche Hardware, wie Scanner für Gesichtserkennung, Fingerprinter für Fingerabdrücke etc. Sogar “auf die Finger schauen” ist erlaubt! Was will man noch mehr!
Nun kommt auch noch Linux zum Zug!
Beim eintippen müssen kleinste Unterschiede und Merkmale anhand der Key-Press und Key-Release-Events erkannt und ausgewertet werden. Und dafür ist Windows schlicht und einfach zu langsam, denn eine Auflösung von 15 Millisekungen reichen einfach nicht aus!
Linux hingegen ist mit einer Auflösung im Millisekungentakt das ideale System und wird auch vom Entwicklungsleiter Thomas Wölfl von Psylock empfohlen:
“Das ist auf Linux einfach konzeptionell besser gemacht. Wir raten für sensible Bereiche schon deswegen zu Linux-Systemen[...]“
Das notgedrungene Übel folgt auch gleich im selben Atemzug:
“[...]für Webbasierte Produkte müssen wir aber auch kompatibel zu Windwos-Clients sein, daher beschränken wir uns notgedrungen auf die weniger exakte, aber kompatible Variante.”
Ob Thomas Wölfl uns damit sagen will, dass Microsoft ein Stein auf dem (Authentifizierungs-)Weg ist, sei mal dahin gestellt
Doch wie sicher und genau die Psylock-Methode wirklich ist, wird sich bald einmal zeigen! Ich persöndlich bezweifle, dass jeder User eindeutig identifiziert werden kann. Ich sehe es ja bei mir selbst! Auch ich tippe nicht immer gleich schnell und im gleichen Rythmus… Ob ich mich dabei immer an ein persöndliches Muster halten, kann ich nicht beurteilen… Wir werden sehen!
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Samuel Creshal
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Thomas
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H.Herzog
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