Sudo, die Freikarte zum Asus EEE
Dieser Beitrag wurde vor über 3 Monaten veröffentlicht. Die darin beschriebenen Informationen sind mit Vorsicht zu geniessen, da sie bereits veraltet oder nicht mehr gültig sein könnten. Solltest du von Neuerungen oder Verbesserungen wissen, so freue ich mich über einen klärenden Kommentar.Sudo heisst der Befehl um im Terminal unter Linux etwas als root auszuführen.
Unter Windows kennt man sowas nicht, da die meisten Benurzer sowiso mit Adminrechten arbeiten und sich auch als Admin (unter Linux heisst der root) einloggen!
Unter Linux ist dies nicht so. Da loggt man sich als normalen User ein und führt dann installationen etc mit adminrechten aus, indem man den Befehl sudo verwendet.
Dieser Befehl sudo wird beim Ausetzen des OS mit dem root-Password verknüpft
Nun was hat dies mit dem Asus EEE zu tun:
Das Betriebsystem vom Asus EEE ist ein Linux. Zwar eine abgeänderte Version doch es ist ein Linux! Was heisst, auch das Terminal wird von Linux übernommen und damit auch alle Befehle! Inklusive sudo!
Doch der Befehl sudo alleine wäre noch nicht so schlimm, da man ja ein root-Password setzen muss! Nun gibt es im Config-File aber ein Einträg, der das alles ausser Kraft setzt:
sudo **
Dies hat zur folge, dass der sudo Befehl auch ohne dass man das root-Password kennt, ausführen oder gebrauchen kann!
Doch dies ist nicht etwa ein Bug! Dies wurde von Asus absichtlich eingebaut:
Weil immer mehr Leute sich nicht mehr ans root-password erinnern konnten, welches sie am Anfang einmal definiert hatten, konnten sie plötzlich nichts mehr als root ausführen, da sudo ohne obigen Eintrag in das config-File das root-Password verlangt!
Dieses Wissen kann in den falschen Händen grossen Schaden anrichten da man mit einem einfachen Befehl wie
sudo rm
problemlos Daten löschen kann!
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http://encodingit.ch admin
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Moritz Schmale



