Bei uns der Firma setzen wir seit kurzem Lync als Kommunikationsmittel ein. Eigentlich eine ganz coole Software, mit vielen Funktionen und Goodies. Unter anderem wäre da auch eine Funktion, welche den Standort anzeigen kann. Einmal definiert, sollte Lync erkennen können, wo ich mich gerade befinde und zeigt das auch sogleich an. Praktisch ist diese Funktion vor allem deshalb, weil bei uns in der Firma aus dem Büro, beim Kunde vor Ort oder auch von zu Hause aus gearbeitet werden kann. Somit entfällt das lästige Nachfragen, wo sich eine bestimmte Person gerade befindet.
Doch das gilt natürlich nur, wenn es denn auch funktionieren würde!
Aus mir zuerst unbekannten Gründen, war es mir nie möglich, einen Standort einzugeben. Ich konnte zwar etwas eintippen, jedoch hat Lync das nicht gespeichert. Mehr zufällig als gewollt, habe ich dann aber entdeckt, dass das Problem nur besteht, solange mein Virenschutz, Kaspersky aktiv ist.
Also habe ich mal alles, von Datei-Anti-Virus, bis Zugriffskontrolle deaktiviert und Eines nach dem Anderen wieder aktiviert, wodurch ich das Problem auf den Web-Anti-Virus eingrenzen konnte. Genau! Auch ich hätte gedacht, es läge an der Firewall, aber manche Wege sind unergründlich…
Also habe ich zuerst einmal in dessen Einstellungen die benötigten Adressen zugefügt:
Soeben bin ich via Dirk auf die Seite dreckstool.de aufmerksam geworden. Ja, die Seite gibt es schon ein Weilchen, jedoch ist sie mir erst jetzt aufgefallen und nach meinem Besuch da, musste ich erst mal schmunzeln. Viele Tools, welche ich auch aus meinem Arbeitsalltag verfluche, sind auf dieser Liste sehr weit oben aufgeführt.
Vielleicht sollte man solche Liste mal unter dem Management verbreiten, damit diese bei der nächsten Auswahl einbezogen werden könnten
Ganz interessant finde ich aber die Verteilung der Plattformen, welche sich auf der Liste ergibt. Ich will ja hier kein “Plattformen-Weltkrieg” losbrechen aber, geht man mal von den offensichtlichsten aus, so findet man viele Anhänger der Microsoft (Office-) Palette, jedoch keine Produkte von OpenOffice / LibreOffice. Auch sind der eine oder andere Virenschutz und natürlich der Internet Explorer sehr “gut” platziert!
Erst weiter unten kommen dann auch bekannte Produkte aus beiden Welten wie der Mozilla Firefox.
Woran das nun genau liegt, das zu interpretieren überlasse ich jedem selbst, für mich war es schön zu sehen, dass es nicht nur mir so geht! Und für mich reichte die Liste für ein Schmunzeln am Montag morgen und das ist ja immerhin schon etwas!
Ach ja, dreckstool.de heisst die Seite – tobt euch aus!
Gehen wir mal vom Wort Case aus! Das Notebook bleibt zum Beispiel am Bahnhof auf einer Bank liegen und wird dummerweise von einer Person gefunden, welche sich schon lange über ein neues Notebook freut. So ein Notebook ist weg – für immer!
Oder doch nicht? Denn dafür gibt es Prey:
Prey lets you keep track of your phone or laptop at all times, and will help you find it if it ever gets lost or stolen. It’s lightweight, open source software, and free for anyone to use. And it just works.
Vor allem letzteres wollen wir mal hoffen
Probieren konnte ich es selbst noch nicht, doch hier hilft eine andere Geschichte:
Stephan Meier* ist ein Geek. Der Schweizer lebt seit 10 Jahren in Rom. Doch aufgrund eines Todesfalles in seiner Familie, ist er während der Festtage nicht wie sonst üblich in die Skiferien gefahren, sondern hat sich im Raum Zürich bei seiner Verwandtschaft aufgehalten.
Ein Lizenzserver ist unter Windows eine ganz einfache Sache. Unter Windows 2008 sogar noch einfacher als unter 2003 und trotzdem kann er viel Arbeit abnehmen. So hilft er zum Beispiel wenn man aus Gründen, welche auch ich nicht verstehe, noch Vista einsetzt, und zwar in einer komplett abgeschotteten Umgebung.
Dies würde heissen, da die Maschinen selbst kein Internet haben, dass jede Maschine per Telefon aktiviert werden müsste. Dies braucht nicht nur Zeit, sondern auch Nerven, da das Aktivieren via Telefon alles andere als Produktiv ist!
Also bietet sich ein Lizenzserver an. Dieser wird mit Internetverbindung hochgezogen, KMS aktiviert und von Microsoft validiert und dann in die geschützte Umgebung verschoben. Die Vista Maschinen aktivieren ihren Schlüssel von nun an nur noch über den Lizenzserver. So braucht keine der Maschinen, weder Client noch Server im laufenden Betrieb je wieder eine Internetverbindung.
Installiert ist das ganz einfach. Unter Windows 2003 lädt man sich den Key Management Service 1.1 für Server 2003 passend zur Architektur herunter und installiert diesen.
Danach wird ein Volumekey von Microsoft benötigt für Windows 2003 oder Windows 2008 mit der Option Vista als KMS zu aktivieren. Ist auch dieser aufgetrieben, so kann über das Kommando slmgr die ganze Installation durchgeführt werden. Zuerst wird der Key eingepflegt:
slmgr /ipk xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx
Und dann noch bei Microsoft validiert:
slmgr /ato
Sind beide Vorgänge erfolgreich, so kann die Maschine in die geschützte Umgebung verschoben werden. Idealerweise läuft auf der selben Maschine auch gleich noch ein AD / DNS, dann werden auch gleich noch die passenden DNS-Einträge generiert.
Auf allen Vista Maschinen kann nun der folgende Key eingetragen werden:
Windows Vista Business – YFKBB-PQJJV-G996G-VWGXY-2V3X8
Windows Vista Business N – HMBQG-8H2RH-C77VX-27R82-VMQBT
Windows Vista Enterprise – VKK3X-68KWM-X2YGT-QR4M6-4BWMV
Windows Vista Enterprise N – VTC42-BM838-43QHV-84HX6-XJXKV
Dies sind nur Standardkeys, welche dem Lizenzserver zur Erkennung dienen.
Auf dem Lizenzserver wiederrum kann man nun mit slmgr wiederrum sehen, wie viel Requests man schon bekommen hat:
slmgr /dli
Sobald der Count die Zahl 25 erreicht hat, also sobald 25 Maschinen sich aktivieren wollen, werden die Maschinen validiert. Vorher, und fragt mich jetzt ja nicht nach dem Sinn dahinter, gibt der Lizenzserver immer einen Fehler zurück. Wer also weniger als 25 Maschinen hat, der muss noch ein paar Virtuelle Maschinen oder ähnliches dazu aktivieren.




